Trump-Regierung stoppt über 259 Millionen Dollar Medicaid-Mittel für Minnesota
Die US-Regierung unter Präsident Trump hat die Auszahlung von mehr als 259 Millionen Dollar (rund 245 Millionen Euro) Medicaid-Mitteln an den Bundesstaat Minnesota vorerst gestoppt. Das Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS) begründete die Maßnahme mit nicht belegten oder möglicherweise betrügerischen Abrechnungen, darunter Leistungen für Personen ohne ausreichenden Aufenthaltsstatus. CMS-Administrator Dr. Mehmet Oz erklärte, die Behörde werde künftig keine Gelder mehr auszahlen, die anschließend zurückgefordert werden müssten. Sollte Minnesota keinen Korrekturplan umsetzen, drohe die Zurückhaltung von mehr als einer Milliarde Dollar an Bundesmitteln innerhalb eines Jahres. Die Mittel entsprechen nur einem Bruchteil der 11,8 Milliarden Dollar, die Minnesota jährlich von der Bundesregierung für Medicaid erhält. Über 1,1 Millionen Menschen sind im Bundesstaat in dem Programm eingeschrieben, das zu 64 Prozent aus Bundesmitteln finanziert wird. Die Vorwürfe betreffen unter anderem Zahlungen an angeblich fingierte Zentren für autistische Kinder sowie an…


