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genOway stellt neues Mausmodell vor: Genauere Vorhersage von Antikörpertherapien beim Menschen

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Das französische Biotechnologieunternehmen genOway hat ein innovatives Mausmodell entwickelt, das die Vorhersage der Wirksamkeit und Sicherheit therapeutischer Antikörper beim Menschen deutlich verbessern soll. Das Modell genO-hFc?R humanisiert die Fc?-Rezeptoren – zentrale Bindungspartner von Antikörpern auf Immunzellen – und ermöglicht so realistischere präklinische Tests. Eine Studie in Science Immunology bestätigt das Potenzial des Modells, teure Fehlschläge in späten klinischen Phasen zu reduzieren. Antikörpertherapien revolutionieren die Behandlung von Krebs, entzündlichen Erkrankungen und Infektionen, indem sie gezielt an Fc?-Rezeptoren binden und Immunreaktionen wie antikörpervermittelte Zellzerstörung oder Entzündungsprozesse steuern. Da diese Rezeptoren jedoch artspezifisch unterschiedlich sind, liefern Tests in herkömmlichen Labormäusen oft unzuverlässige Ergebnisse zur Wirksamkeit oder übersehen Sicherheitsrisiken. Das führt zu hohen Ausfallquoten in späten klinischen Studien und verzögert den Zugang zu neuen Therapien. Das genO-hFc?R-Modell löst dieses Problem, indem es mehrere Fc?-Rezeptor-Gene humanisiert. Forscher können damit Kandidaten besser vergleichen, die gezielte Ansprache… 

World HPV Day: BIÖG calls for early vaccination against Human Papillomaviruses

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Acht von zehn Menschen in Deutschland infizieren sich im Laufe ihres Lebens mindestens einmal mit Humanen Papillomviren (HPV). Obwohl die meisten Infektionen unbemerkt bleiben und von allein abheilen, verursachen sie jedes Jahr schätzungsweise mehr als 10.000 Krebserkrankungen. Anlässlich des Welt-HPV-Tags am 4. März appelliert das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) an Eltern, ihre Kinder zwischen neun und 14 Jahren gegen HPV impfen zu lassen – den optimalen Zeitpunkt für einen wirksamen Langzeitschutz. HPV gilt als Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs, betrifft jedoch auch andere Krebsarten im Mund-Rachen-Raum, im Analbereich sowie an den Genitalien. Die Viren werden meist über kleine Haut- oder Schleimhautverletzungen übertragen und können jahrelang symptomlos im Körper verbleiben, bevor sich erst Jahrzehnte später bösartige Zellveränderungen entwickeln. Eine Impfung schützt gezielt vor den hochrisikoreichen HPV-Typen und verhindert so viele dieser Krebserkrankungen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für Jungen und… 

Mini-Organe im All: TUD-Projekt ILLUMINATE untersucht Schwerelosigkeitseffekte auf Lebergewebe

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Die Technische Universität Dresden (TUD) schickt Mini-Lebern ins Weltall: Im Rahmen des Forschungsprojekts ILLUMINATE untersucht ein Team um Prof. Nils Cordes erstmals Maus-Leberorganoide – im Labor gezüchtete dreidimensionale Mini-Modelle der Leber – unter realen und simulierten Bedingungen der Schwerelosigkeit. Das Experiment ist Teil des Cellbox-Programms des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) mit 280.204 Euro gefördert (Laufzeit: 1. November 2025 bis 31. Oktober 2028). Weltraummissionen belasten den menschlichen Körper durch Mikrogravitation und kosmische Strahlung erheblich. Besonders Immun-, Nerven- und Muskelzellen reagieren sensibel auf diese Umweltbedingungen. Mit zunehmender Dauer von Raumflügen und Plänen für neue Raumstationen gewinnt die Frage an Bedeutung, wie sich Gewebe langfristig anpasst – Erkenntnisse, die nicht nur für Astronautinnen und Astronauten relevant sind, sondern auch neue Impulse für das Verständnis von Stressreaktionen, Gewebealterung und Regenerationsprozessen auf der… 

Trump’s Iran Strike: Pharma-Biotech Armageddon

A U.S. military strike on Iran under President Donald Trump in early 2026 would trigger a hybrid retaliation that strikes at the heart of America’s pharmaceutical and biotechnology supremacy. Tehran’s response would blend conventional threats with sophisticated cyber operations, proxy actions, and disinformation campaigns specifically calibrated to cripple U.S. pharma and biotech sectors. Iranian state-linked actors—IRGC-affiliated groups like APT33, APT34 (OilRig), MuddyWater, and CyberAv3ngers—have spent years probing vulnerabilities in healthcare, critical manufacturing, and research networks. A strike would activate these capabilities at scale, targeting intellectual property worth hundreds of billions, manufacturing plants reliant on operational technology, clinical trial databases, and global supply chains. The result: halted drug production, delayed therapies, ransomware-induced shortages, stolen trade secrets handed to competitors like China, and cascading failures that overwhelm hospitals treating military casualties. Human losses on U.S. bases worldwide would mount as medical logistics… 

FDA warnt vor Software-Fehlern bei Fresenius Kabi Ivenix Infusionspumpen

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Die US-Arzneimittel- und Medizinproduktebehörde FDA hat eine dringende Sicherheitsmitteilung zu den Ivenix Large Volume Pumpen (LVP) von Fresenius Kabi veröffentlicht. Das Unternehmen hat eine Software-Korrektur für alle Versionen 5.10.1 und früher angekündigt, da zwei schwerwiegende Anomalien entdeckt wurden, die zu Verzögerungen oder Unterbrechungen der Infusion führen und dadurch ernsthafte Patientenschäden oder sogar den Tod verursachen können. Die FDA stuft die Maßnahme als Class I Recall ein – die höchste Risikoklasse, bei der die Fortsetzung der Nutzung ohne Korrektur zu schweren Verletzungen oder Todesfällen führen kann. Es handelt sich jedoch nicht um einen vollständigen Rückruf: Die Pumpen sollen weiterhin am Einsatzort bleiben, müssen aber vor der nächsten Verwendung zwingend softwareseitig korrigiert werden. Betroffene Probleme im Detail Fresenius Kabi hat zwei kritische Software-Fehler identifiziert: Stand 18. November 2025 meldete Fresenius Kabi zwei schwere Verletzungen im Zusammenhang mit diesen Fehlern – Todesfälle wurden… 

Fastly-Report warnt vor hohen Kosten für AI-First-Unternehmen

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Unternehmen, die Künstliche Intelligenz von Grund auf in ihre Prozesse integrieren (sogenannte „AI-First“-Unternehmen), zahlen einen hohen Preis für die rasante Einführung von KI: Im Durchschnitt benötigen sie 123 Tage länger, um sich von einem Cybervorfall zu erholen, und erleiden 140,5 Prozent höhere finanzielle Schäden als Unternehmen ohne diesen Ansatz. Das zeigt der vierte jährliche Global Security Research Report von Fastly Inc., der heute veröffentlicht wurde. Der Edge-Cloud-Anbieter Fastly befragte weltweit 2.000 IT-Entscheider mit Cybersecurity-Verantwortung, darunter 200 aus dem DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz). Die Ergebnisse machen deutlich: Die Modernisierung der Sicherheitsarchitektur hinkt der Geschwindigkeit der KI-Integration massiv hinterher. AI-First-Unternehmen besonders betroffen Neue Risiken durch KI-Integration „Die Geschwindigkeit, mit der KI eingeführt wird, verändert Sicherheitsinfrastrukturen nahezu über Nacht“, sagte Marshall Erwin, Chief Information Security Officer (CISO) bei Fastly. „Für AI-First-Unternehmen geht es nicht darum, Innovation zu bremsen, sondern Sicherheit im gleichen Tempo… 

Neue Studie erklärt, warum Neurodermitis so häufig in der Kindheit beginnt

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Eine internationale Forschergruppe unter Beteiligung der Icahn School of Medicine at Mount Sinai hat einen zentralen biologischen Mechanismus entdeckt, der erklärt, warum Neurodermitis (atopische Dermatitis) vor allem in der frühen Kindheit auftritt. Die Studie zeigt, dass bestimmte Immunzellen in der jungen Haut besonders reaktiv auf Allergene reagieren – ein Effekt, der im Erwachsenenalter deutlich abnimmt. Die Ergebnisse erschienen am 25. Februar 2026 in Nature. Neurodermitis betrifft fast jedes vierte Kind und tritt meist bereits in den ersten Lebensjahren auf. Sie gilt häufig als Einstiegserkrankung in die sogenannte atopische Marsch, bei der später Asthma oder Nahrungsmittelallergien hinzukommen können. Warum die Haut in der Kindheit so anfällig ist, war bislang unklar. Die Forschenden untersuchten junge Mäuse und menschliche Hautproben und fanden heraus, dass dendritische Zellen – wichtige Immunzellen der Haut – in der frühen Lebensphase deutlich stärker auf harmlose Allergene wie Hausstaubmilben… 

Neue Erkenntnisse zum Transporter MurJ – Bakterienkiller aus der Phagen-Welt

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Ein Forschungsteam der California Institute of Technology (Caltech) hat den Mechanismus aufgeklärt, mit dem drei verschiedene Bakterienviren (Bakteriophagen) den lebenswichtigen Transporter MurJ blockieren. MurJ ist ein zentraler Baustein beim Aufbau der bakteriellen Zellwand und ein vielversprechendes Ziel für neue Antibiotika. Die Ergebnisse erschienen am 25. Februar 2026 in Nature. Die Zellwand aus Peptidoglycan verleiht Bakterien Stabilität und Widerstandsfähigkeit gegen inneren Druck. MurJ transportiert als Flippase die Bausteine dieses „Kettenhemdes“ von der Innenseite durch die Membran nach außen. Wird MurJ gehemmt, kann die Zellwand nicht mehr aufgebaut werden – die Bakterien sterben. Die Caltech-Forscher untersuchten drei einzelsträngige DNA– und RNA-Phagen, die jeweils ein kleines Protein (Single-Gene Lysis Protein, Sgl) produzieren: SglM, SglPP7 und das neu entdeckte SglCJ3. Obwohl diese Sgls evolutionär nicht verwandt sind, blockieren sie MurJ auf bemerkenswert ähnliche Weise: Sie binden alle in einer nach außen gerichteten Konformation (outward-facing)… 

Rett Syndrome: Leaky brain vessels due to microRNA

Two common genetic mutations that trigger Rett syndrome lead to leaky blood vessels in the developing brain. This is shown by a new study from the Picower Institute for Learning and Memory at MIT. The researchers attribute the problem to an overexpression of microRNA-126-3p and were able to show that targeted reduction of this microRNA partially corrects the vascular defects. The results were published in Molecular Psychiatry. Rett syndrome is a severe developmental disorder that primarily affects girls and is caused by various mutations in the MECP2 gene. The first symptoms usually appear between the ages of 2-3 years – a phase in which brain vessels develop crucially. The MIT neuroscientists therefore investigated how two common MECP2 mutations (R306C and R168X) affect vascular development and could contribute to the neurological symptoms. For this purpose, they developed advanced human tissue cultures from induced pluripotent stem cells (iPS cells) from Rett patients. The endothelial cells (basic building blocks of blood vessels) were… 

Frühe ungesunde Ernährung prägt das Essverhalten lebenslang

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Eine ungesunde Ernährung mit viel Fett und Zucker in der frühen Kindheit führt zu langfristigen Veränderungen im Gehirn und im Essverhalten – selbst wenn das Gewicht später normalisiert wird. Das zeigt eine neue Studie der University College Cork (UCC), die heute in Nature Communications erschienen ist. Die Forschenden setzten Mäuse in der frühen Lebensphase einer fettreichen, zuckerreichen Diät aus. Auch nach Rückkehr zu normaler Ernährung blieb das Fressverhalten im Erwachsenenalter gestört. Diese Veränderungen waren mit dauerhaften Störungen im Hypothalamus verbunden, einem zentralen Hirnzentrum für Appetit und Energiehaushalt. Besonders bedeutsam: Interventionen am Darmmikrobiom konnten diese Effekte abmildern. Der probiotische Stamm Bifidobacterium longum APC1472 verbesserte das Fressverhalten deutlich, ohne die Zusammensetzung des Mikrobioms stark zu verändern – ein Hinweis auf eine gezielte Wirkung. Eine Kombination aus Präbiotika (Fructo- und Galacto-Oligosacchariden) führte zu breiteren Veränderungen im Mikrobiom und ebenfalls zu positiven Effekten. „Was…