Deutsche S3-Biolabore gegen Terrorangriffe ungeschützt
Nahezu alle S3 Biolabore der Bundesrepublik sind gegen bewaffnete Terror-Kommandos ungeschützt. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie von LabNews. Die Gefährdung von S3-Biolaboren durch Terrorangriffe ist an sich ein ernstes Sicherheitsanliegen, da diese Labore mit gefährlichen Krankheitserregern arbeiten, die bei einer Freisetzung eine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit darstellen könnten. In Deutschland, wie auch in anderen Ländern, gibt es zwar strenge Sicherheitsprotokolle und -maßnahmen, um die Sicherheit dieser hochsensiblen Einrichtungen zu gewährleisten. Doch diese Maßnahmen decken nicht terroristische, physische Bedrohungslagen ab. Die S3-Labore sind mit der dritthöchsten Sicherheitsstufe für biologische Labore ausgestattet und befassen sich mit Erregern, die eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellen können, aber nicht so hochgradig ansteckend sind wie diejenigen, die in S4-Laboren behandelt werden. Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehören unter anderem physische Barrieren, strenge Zugangskontrollen, Überwachungssysteme und Notfallpläne für den Umgang mit Zwischenfällen¹. Deutschland könnte als…



