Fernscreening auf Vorhofflimmern mit einem EKG-Pflaster zeigt bescheidene Vorteile
Ein postalisches Screening-Programm für Vorhofflimmern (VHF) mit EKG-Patch-Monitoring führte zu einem moderaten langfristigen Anstieg der VHF-Diagnose und der Antikoagulationsbelastung bei älteren Patienten mit mittlerem bis hohem Schlaganfallrisiko. Dies geht aus einer brandaktuellen Studie hervor, die heute in einer Hotline-Sitzung auf dem ESC-Kongress 2025 vorgestellt und gleichzeitig in JAMA (The Journal of the American Medical Association) veröffentlicht wurde.1 Die Hauptforscherin von AMALFI, Professor Louise Bowman von Oxford Population Health im Vereinigten Königreich, erläuterte die Gründe dafür wie folgt: „Vorhofflimmern ist mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko verbunden, aber es kann schwierig sein, es zu erkennen, da es oft ohne Symptome und/oder selten auftritt. Ein Screening auf Vorhofflimmern wurde als Möglichkeit zur Schlaganfallprävention vorgeschlagen, aber viele kurze oder seltene asymptomatische Vorhofflimmerepisoden können übersehen werden. Die Einführung neuer Überwachungstechnologien hat ein Screening über eine längere Dauer ermöglicht. Die AMALFI-Studie wurde konzipiert, um die langfristige Wirksamkeit eines Fernscreenings…
