Saltar al contenido

Siemens Healthineers präsentiert Hämostase-Lösungen auf der GTH 2026 in Bonn

Bonn – Siemens Healthineers lädt Fachbesucher zur 70. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) ein. Der Kongress findet vom 17. bis 20. Februar 2026 im World Conference Center Bonn statt. Das Unternehmen ist mit einem Stand im Foyer vertreten und bietet dort Einblicke in innovative Lösungen für die Hämostase-Diagnostik. Der Stand #18 ist an allen Kongresstagen geöffnet: Am Dienstag, 17. Februar, von 8:00 bis 19:30 Uhr (inklusive Get-together von 18:30 bis 19:30 Uhr), am Mittwoch, 18. Februar, von 7:45 bis 18:00 Uhr, am Donnerstag, 19. Februar, von 7:45 bis 17:30 Uhr sowie am Freitag, 20. Februar, von 7:45 bis 13:00 Uhr. Besucher können bei einer Tasse Kaffee mit Expertinnen und Experten ins Gespräch kommen. Im Fokus stehen ganzheitliche Hämostase-Lösungen, die als innovativ und zukunftsweisend beschrieben werden. Diese sollen die tägliche Arbeit in Laboren und Kliniken erleichtern und die… 

Initiative #gutbehandelt startet: Aufruf zu weniger Stigma und besserer Versorgung bei Adipositas

Bad Homburg – Adipositas wird als chronische Erkrankung anerkannt, doch im Alltag des deutschen Gesundheitswesens stoßen Betroffene weiterhin auf Vorurteile und strukturelle Barrieren. Mit dem Launch der Initiative #gutbehandelt fordern Mediziner, Patientenvertreter und Experten einen grundlegenden Perspektivwechsel. Ziel ist es, das Schweigen über die Erkrankung zu brechen, Stigmatisierung abzubauen und eine angemessene medizinische Behandlung zu ermöglichen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) klassifizierte Adipositas bereits im Jahr 2000 als chronische Krankheit. In Deutschland folgte 2020 die offizielle Bestätigung durch den Bundestag. Dennoch dominiert in der Gesellschaft und teilweise im medizinischen Kontext die Vorstellung, es handle sich um ein selbstverschuldetes Problem, das allein durch Willenskraft und Lebensstiländerungen lösbar sei. Das nun vorgestellte Adipositas-Barometer 2026 sowie Umfragen unter Hausärzten und Betroffenen verdeutlichen diese Diskrepanz. Die Prävalenz der Erkrankung ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen. Viele Menschen mit Adipositas erkennen die medizinische Natur der Krankheit,… 

Cognision präsentiert Cognision360™: Neue Plattform vereinheitlicht Neurobiomarker-Daten in CNS-Klinikstudien

Louisville, Kentucky – Das US-Unternehmen Cognision hat am 3. Februar 2026 die Einführung von Cognision360™ bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um eine webbasierte Plattform, die verschiedene Neurobiomarker-Datenströme in einem einheitlichen System zusammenführt und damit ein langjähriges Problem in der Entwicklung von Medikamenten für Erkrankungen des zentralen Nervensystems (CNS) angehen soll. In multizentrischen CNS-Studien stoßen Forscher regelmäßig auf Herausforderungen durch fragmentierte Datenquellen. Unterschiedliche Systeme für Elektroenzephalographie (EEG), ereignisbezogene Potentiale (ERP), Polysomnographie (PSG), Eye-Tracking, tragbare Sensoren sowie kognitive Tests und elektronische klinische Ergebniserfassungen (eCOA, ePRO, eObsRO) erzeugen Daten in variierenden Formaten. Manuelle Übertragungen und Integrationen bergen Fehlerquellen und verzögern den Prozess bis zur Datenbank-Sperrung. Cognision360™ integriert all diese Modalitäten in einer einzigen Plattform. Jeder Datensatz wird ab der Erfassung automatisch mit umfassenden Metadaten versehen, darunter Probanden-ID, Studienort, Behandlungsarm und Zeitpunkt des Besuchs. Dadurch entfallen manuelle Transkriptionen und Dateitransfers, was die Datenintegrität… 

Zehn Jahre DARPA-XAI: Ambitionierte Transparenzversprechen in der KI-Forschung bleiben unerfüllt

Washington – Zehn Jahre nach dem Start des DARPA-Programms zur Erklärbaren Künstlichen Intelligenz im Jahr 2016 zeichnet sich eine ernüchternde Bilanz ab. Das Vorhaben, das Millionen an Fördermitteln verschlang, zielte darauf ab, die Undurchsichtigkeit moderner KI-Systeme zu beseitigen und Entscheidungsprozesse nachvollziehbar zu machen. Trotz intensiver Bemühungen fehlen bis heute breit einsetzbare Lösungen, die den hohen Ansprüchen gerecht werden. Das Programm konzentrierte sich auf die Entwicklung neuer maschineller Lernverfahren, die nicht nur präzise Vorhersagen treffen, sondern auch transparente Begründungen liefern. Im Mittelpunkt standen drei Kernbereiche: die Schaffung intrinsisch erklärbarer Modelle durch innovative Lernmethoden, die Gestaltung benutzerfreundlicher Schnittstellen für Visualisierungen und interaktive Dialoge sowie die Integration psychologischer Theorien zur Optimierung von Erklärungen. Als Anwendungsfelder dienten die Analyse komplexer Datenmengen zur Mustererkennung und die Entscheidungsfindung in autonomen Systemen, etwa bei Drohnen. Die Bewertung umfasste Kriterien wie die Lernfähigkeit der Modelle und die Wirksamkeit… 

Opportunistische Salpingektomie senkt Eierstockkrebs-Risiko um fast 80 Prozent

Vancouver – Eine einfache chirurgische Präventionsmaßnahme kann das Risiko für die häufigste und tödlichste Form von Eierstockkrebs (seröses Ovarialkarzinom) um 78 % senken. Das zeigt eine bevölkerungsbasierte Studie der University of British Columbia (UBC), die in JAMA Network Open veröffentlicht wurde. Bei der sogenannten opportunistischen Salpingektomie (OS) werden die Eileiter bei routinemäßigen gynäkologischen Eingriffen – wie Hysterektomie oder Tubenligatur – proaktiv entfernt, während die Eierstöcke erhalten bleiben. Dadurch bleibt die Hormonproduktion intakt, und die typischen Nebenwirkungen einer Ovariektomie werden vermieden. British Columbia führte 2010 als erste Region weltweit die OS als Standardempfehlung ein. Die neue Studie analysierte Gesundheitsdaten von mehr als 85.000 Personen, die zwischen 2008 und 2020 in BC gynäkologische Operationen erhielten. Verglichen wurden Frauen mit und ohne Salpingektomie. Das Ergebnis: Bei denen, deren Eileiter entfernt wurden, trat seröser Eierstockkrebs 78 % seltener auf. In den seltenen Fällen, in… 

Gehirn Schaltkreis hält Mäuse und Menschen in neuen Umgebungen wach

Nagoya – Ein internationales Forschungsteam der Nagoya University hat den neuronalen Mechanismus entdeckt, warum Menschen (und Mäuse) in neuen Umgebungen oft schlecht schlafen. Spezifische Neuronen im erweiterten Mandelkern (IPACL CRF-Neuronen) werden aktiv, sobald ein Tier eine unbekannte Umgebung betritt. Diese Neuronen setzen Neurotensin frei, das die Wachheit aufrechterhält – eine Schutzreaktion, die potenzielle Gefahren in unbekannten Orten minimiert. Die Studie erschien in den Proceedings of the National Academy of Sciences. Das Phänomen ist als „First-Night-Effect“ bekannt: Am ersten Abend in einem Hotel oder fremden Bett bleibt das Gehirn wachsam, fast wie ein Nachtwächter, bis die Sicherheit bestätigt ist. Diese Vigilanz ist evolutionär sinnvoll, wurde jedoch bislang nicht auf zellulärer Ebene verstanden. Die Forscher untersuchten Mäuse in neuen Käfigen und zeichneten ihre Gehirnaktivität auf. IPACL CRF-Neuronen feuerten stark in unbekannten Umgebungen. Wurde diese Aktivität künstlich unterdrückt, schliefen die Mäuse schnell ein… 

Anixa Biosciences erhält USAN-Namensgenehmigung für FSHR-CAR-T-Therapie

San José – Anixa Biosciences hat vom United States Adopted Names (USAN) Council die Genehmigung für den nicht-proprietären Namen „liraltagene autoleucel“ (kurz: lira-cel) für seine neuartige CAR-T-Therapie gegen wiederkehrenden Eierstockkrebs erhalten. Dies folgt der bereits früher erteilten internationalen Namensgenehmigung durch das WHO-Expertenkomitee für Internationale Nicht-proprietäre Namen (INN). Der Name folgt dem für CAR-T-Zelltherapien üblichen Zweiwort-Schema, das Gen- und Zellkomponente beschreibt. Die Namensvergabe ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur möglichen künftigen Kommerzialisierung. Liraltagene autoleucel (lira-cel) ist eine FSHR-vermittelte CAR-T-Technologie (Chimeric Endocrine Receptor-T, CER-T), die den Follikel-stimulierenden Hormonrezeptor (FSHR) angreift. FSHR wird ausschließlich auf normalen Ovarialzellen, Tumorvaskulatur und bestimmten Krebszellen exprimiert. Der bindende Bereich basiert auf dem natürlichen Liganden FSH statt auf einem Antikörperfragment. Die Therapie wird derzeit in einer ersten klinischen Phase-I-Studie (NCT05316129) am Moffitt Cancer Center bei erwachsenen Frauen mit rezidivierendem Eierstockkrebs nach mindestens zwei Vortherapien geprüft. Ziel… 

Wiley Science Solutions: Neue On-Demand-Webinare zu Spektroskopie und KnowItAll 2026

Wiley lädt zu einer Reihe aktueller On-Demand-Webinare ein, die praxisnahe Einblicke in moderne Spektroskopie, Datenanalyse und Softwarelösungen bieten. Die Aufzeichnungen der Live-Veranstaltungen stehen jederzeit zur Verfügung und werden von renommierten Experten moderiert. Die Themen decken die neuesten Funktionen von KnowItAll ab und zeigen, wie Labore ihre Produktivität steigern können. Zu den Highlights gehören: Die Webinare richten sich an Anwender in Chemie, Materialwissenschaften, Pharmazie und verwandten Bereichen. Sie kombinieren aktuelle Software-Funktionen mit hochwertigen Datenbanken und bieten praxisnahe Lösungen für den Laboralltag. Interessierte können die Aufzeichnungen kostenfrei über die Wiley Science Solutions-Plattform abrufen. Für weitere Informationen oder persönliche Beratung steht das Wiley-Team zur Verfügung.

Winziges Protein „Funes“ macht Erinnerungen dauerhaft

Kansas City – Forschende des Stowers Institute for Medical Research haben einen entscheidenden Mechanismus entschlüsselt, wie das Gehirn flüchtige Erlebnisse in stabile Langzeiterinnerungen umwandelt – mit Hilfe eines kleinen Chaperon-Proteins namens Funes. Die Studie, die mehr als 20 Jahre Arbeit abschließt, liefert den ersten direkten Beweis, dass das Nervensystem gezielt Amyloide bilden kann, um Erinnerungen zu festigen. Die Ergebnisse erschienen am 30. Januar 2026 in den Proceedings of the National Academy of Sciences. Amyloide galten lange als schädliche, unkontrollierte Proteinaggregate, die bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson oder Huntington Nervenzellen zerstören. Die neue Arbeit zeigt jedoch, dass Amyloide unter strenger Kontrolle auch nützlich sein können: Sie dienen dem Gehirn als Werkzeug, um Informationen langfristig zu speichern. Im Mittelpunkt steht das prion-ähnliche Protein Orb2 (bei Säugern CPEB), das an Synapsen zu Amyloiden zusammenlagern muss, damit Erinnerungen bestehen bleiben. Das Team identifizierte… 

La FDA lanza un programa piloto PreCheck para fortalecer la producción farmacéutica nacional

Silver Spring – Die US-Arzneimittelbehörde FDA nimmt ab sofort Anträge für das neue PreCheck-Pilotprogramm entgegen. Das Programm soll die heimische Pharmaproduktion stärken, regulatorische Vorhersehbarkeit erhöhen und den Bau neuer Fertigungsstätten in den USA erleichtern. Es ermöglicht eine vorzeitige, produktunabhängige Bewertung von Produktionsanlagen, bevor eine konkrete Arzneimittelzulassung beantragt wird. FDA-Kommissar Marty Makary erklärte, das Programm sei ein entscheidender Schritt, um die Abhängigkeit von ausländischer Produktion zu reduzieren und die Versorgungskette widerstandsfähiger zu machen. Nach 35 Jahren Verlagerung der Pharmaproduktion ins Ausland biete PreCheck starke Anreize, die US-Produktion wieder wettbewerbsfähig und resilient zu gestalten. Das Programm umfasst zwei Phasen: In Phase 1 (Facility Readiness Phase) erhalten ausgewählte Hersteller frühzeitige technische Beratung durch Pre-Operational Reviews und die Nutzung eines anlagenspezifischen Drug Master File. Dies erleichtert die Bewertung anlagenspezifischer Elemente vor und während der Zulassungsprüfung. Phase 2 (Application Submission Phase) baut darauf auf und…