Vogelgrippe in Deutschland außer Kontrolle: Beispiellose Ausbreitung mit dramatischen Folgen
Deutschland erlebt derzeit den schwersten Ausbruch der Vogelgrippe seit Jahren, verursacht durch das hochansteckende Virus H5N1. Die Lage ist alarmierend: Über 240.000 infizierte oder getötete Vögel, vor allem in Geflügelbetrieben und unter Wildvögeln, belegen eine rasante und weitreichende Ausbreitung in mindestens acht Bundesländern. Experten sprechen von einem bislang nie dagewesenen Ausmaß mit erheblichen Gefahren für die Geflügelhaltungen und die Agrarwirtschaft insgesamt[1][2][3][4]. Wildvögel als Haupttreiber: Kraniche besonders betroffen Im Herbst 2025 hat die Vogelgrippe sich durch die Zugbewegungen vieler Wildvögel extrem beschleunigt. Besonders Kraniche verenden in großer Zahl, allein in Brandenburg werden bis zu 1.000 tote Kraniche registriert, in Sachsen-Anhalt am Kelbra-Stausee sind es fast 500. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bezeichnet den Ausbruch bei Wildvögeln als „einmalig in dieser Größenordnung“. Die Tiere dienen als Reservoir und Verteiler des Virus, was die Eindämmung enorm erschwert[5][2][3][6][7]. Geflügelbetriebe als Brennpunkte: Hohe Zahl an Keulungen Neben…

