Aktuelle Lage der US-Forschungseinrichtungen unter Trump
Die zweite Amtszeit von Präsident Donald Trump hat tiefe Einschnitte in die US-Forschungswelt geschlagen. Seit Januar 2025 hat die Administration Milliarden an Fördermitteln eingefroren, Tausende von Forschern entlassen und ganze Programme gestrichen, was Experten als Bedrohung für die langjährige Dominanz der USA in Wissenschaft und Innovation bezeichnen. Universitäten, medizinische Zentren und staatliche Agenturen ringen mit Unsicherheit, während Gerichte und der Kongress vergeblich versuchen, die Kürzungen abzumildern. Die Folgen reichen von unterbrochenen Krebsstudien bis hin zu einem drohenden Brain Drain, der Talente nach Europa und Asien lockt. Die NIH-Kürzungen, die im Februar 2025 mit einer Obergrenze von 15 Prozent für indirekte Kosten (wie Laborausrüstung und Verwaltung) eingeführt wurden, haben allein in diesem Jahr über 9 Milliarden Dollar gekostet – Geld, das zuvor in Overhead-Kosten floss und Forschungsinstitute am Laufen hielt. Diese Maßnahme, die auf dem konservativen Projekt 2025 basiert, trifft Universitäten…
