Klimabedingte Gesundheitsrisiken könnten bis 2050 1,5 Billionen US-Dollar Produktivitätsverluste verursachen
Klimabedingte Gesundheitsrisiken könnten bis 2050 weltweit mindestens 1,5 Billionen US-Dollar an Produktivitätsverlusten in den Sektoren Ernährung und Landwirtschaft, Bauwesen sowie Gesundheitswesen verursachen. Dies geht aus einem neuen Bericht des World Economic Forum in Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group (BCG) hervor. Der Bericht „Building Economic Resilience to the Health Impacts of Climate Change“ fordert Unternehmen auf, jetzt Maßnahmen zu ergreifen, um die Gesundheit der Arbeitskräfte zu schützen und die betriebliche Resilienz zu stärken. Die Analyse zeigt, dass extreme Hitze, Infektionskrankheiten und andere durch den Klimawandel verschärfte Gesundheitsrisiken die Produktivität erheblich beeinträchtigen. Im Sektor Ernährung und Landwirtschaft drohen Verluste von 740 Milliarden US-Dollar, im Bauwesen 570 Milliarden US-Dollar und im Gesundheitswesen 200 Milliarden US-Dollar. Die Versicherungsbranche sieht sich mit einem Anstieg klimabedingter Gesundheitsschäden konfrontiert. Diese Schätzung berücksichtigt lediglich die direkten Produktivitätsverluste in den genannten Sektoren und könnte den tatsächlichen wirtschaftlichen Schaden…

