Oberster Gerichtshof lässt Kürzung von NIH-Förderungen zu: Wissenschaft in der Schwebe
Washington, D.C. – Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat am Donnerstag, dem 21. August 2025, in einer kontroversen und gespaltenen Entscheidung entschieden, dass die Kündigung von Forschungsförderungen durch die National Institutes of Health (NIH) fortgesetzt werden darf, obwohl die zugrunde liegende Politik als rechtswidrig eingestuft wurde. Diese Entscheidung stellt einen Rückschlag für die biomedizinische Forschung dar und vertieft die Spannungen zwischen der Trump-Administration und der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Zu Beginn der zweiten Amtszeit der Trump-Regierung im Januar 2025 wurden Fördergelder für Projekte gekürzt, die politisch umstritten waren, darunter Programme zur Pandemievorsorge, Diversifizierung der Wissenschaft und Gesundheitsforschung für Minderheiten. Die Kürzungen, die ein Volumen von über 780 Millionen US-Dollar umfassten, lösten breiten Widerstand aus. Forscher, Interessenverbände und 16 Bundesstaaten klagten vor einem Bundesbezirksgericht in Massachusetts, das die Kürzungen als willkürlich und rechtswidrig einstuften. Das Gericht setzte die Politik aus und ordnete…

