Neuprogrammierung von Immunzellen verbessert Krebsbehandlung
Solide Tumore stellen für die T-Zellen unseres Immunsystems oft eine herausfordernde Umgebung dar. Durch die Neuprogrammierung des Stoffwechsels von T-Zellen haben Wissenschaftler des VIB-KU Leuven Center for Cancer Biology und ihre Mitarbeiter eine bemerkenswerte Fähigkeit nachgewiesen, den Kampf des Immunsystems gegen Krebs zu stärken, was vielversprechend ist, um die Patientenergebnisse bei schwer behandelbaren bösartigen Erkrankungen zu verbessern. Ihre Arbeit erscheint in Nature Metabolism. Tumoren und Immunzellen In den letzten Jahrzehnten haben Immuntherapien wie die Checkpoint-Inhibitor-Therapie die Krebsbehandlung revolutioniert, indem sie dem Immunsystem „beibringen“, Tumore anzugreifen. Bei soliden Tumoren, bei denen ein feindliches Tumormikromilieu (TME) die Aktivität der Immunzellen behindert, versagen diese Therapien jedoch oft. Bei Krebsarten mit hoher Mortalität wie Bauchspeicheldrüsenkrebs beispielsweise kann das TME die Immunzellen durch Nährstoffmangel, Säure und niedrige Sauerstoffwerte schädigen, was zur Erschöpfung der T-Zellen führt. Was aber wäre, wenn wir T-Zellen so umprogrammieren könnten, dass…
