Neues Buch verbindet Eugenik mit Big Tech
Anita Say Chan, außerordentliche Professorin an der School of Information Sciences der University of Illinois Urbana-Champaign, hat ein neues Buch verfasst, in dem sie aufzeigt, wie die Eugenik-Bewegung die in der heutigen Tech-Industrie eingesetzten Datenräubertaktiken vorwegnimmt. Ihr Buch „ Predatory Data: Eugenics in Big Tech and Our Fight for an Independent Future “ wurde diesen Monat bei der University of California Press veröffentlicht. Vor über einem Jahrhundert versuchte die Eugenik-Bewegung, „unerwünschte“ Merkmale aus der Gesellschaft durch selektive Züchtung (Sterilisation) zu eliminieren. Sie war voreingenommen gegenüber Randgruppen wie Einwanderern, Menschen mit Behinderungen und Armen. Chan definiert „räuberische Daten“ als „die gewohnheitsmäßige Verwendung von Daten und Forschungsmethoden, die die Schwachen ausbeutet und Macht durch Datafizierung und Vorhersageoperationen missbraucht“. In ihrem Buch enthüllt sie, wie Big Tech diese räuberischen Methoden der Datenerfassung einsetzt, um Minderheitengruppen mit dem Ziel anzusprechen, Profit zu erzielen. „…
