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Greifswalder Professor für Biokatalyse als Ehrendoktor der KTH Stockholm ausgezeichnet

Am 11. April 2025 wurde Prof. Dr. Uwe Bornscheuer von der Königlichen Technischen Hochschule (KTH) in Stockholm die Ehrendoktorwürde verliehen. Die Auszeichnung ehrt seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Biokatalyse, einem Forschungsfeld, das Chemie und Biotechnologie vereint, um nachhaltige Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln. Bornscheuer, Professor für Biotechnologie und Enzymkatalyse an der Universität Greifswald, hat maßgeblich zur Förderung eines umweltfreundlicheren industriellen Wandels beigetragen. Seit über zwei Jahrzehnten arbeitet Bornscheuer eng mit der KTH zusammen. Gemeinsame Publikationen, die Ausbildung von Studierenden und ein intensiver wissenschaftlicher Austausch prägen diese Kooperation. Seine Forschung konzentriert sich auf das Enzym-Engineering, insbesondere für den Abbau von Kunststoffen, die organische Synthese und die Modifikation von Fetten und Ölen. Durch den Einsatz von maschinellem Lernen optimiert er Proteindesigns, um nachhaltige chemische Reaktionen zu ermöglichen. Ein herausragender Erfolg seiner Arbeit ist die Entdeckung von Enzymen, die erstmals… 

Oropouche-Virus in Lateinamerika weiter verbreitet als gedacht

Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat in einer neuen Studie alarmierende Erkenntnisse über das Oropouche-Virus veröffentlicht. Der Erreger, der ähnlich wie Dengue- oder Zika-Viren Fiebererkrankungen auslöst, ist in Lateinamerika deutlich häufiger anzutreffen, als bisher angenommen. Die Untersuchung, veröffentlicht im Fachmagazin The Lancet Infectious Diseases, zeigt zudem, dass klimatische Bedingungen die Verbreitung des Virus stark beeinflussen. Das Oropouche-Virus ist seit den 1950er Jahren in Lateinamerika bekannt, galt jedoch lange als selten. Offizielle Fallzahlen waren meist niedrig. Die aktuelle Studie, geleitet von Prof. Jan Felix Drexler vom Institut für Virologie der Charité, offenbart jedoch, dass das Virus massiv unterdiagnostiziert wird. In einigen Regionen hat mindestens jede zehnte Person eine Infektion durchgemacht. Für die Untersuchung wurden über 9.400 Blutproben aus sechs Ländern zwischen 2001 und 2022 analysiert. Dabei zeigte sich, dass etwa 6 Prozent der Proben Antikörper gegen das Virus aufwiesen,… 

Trump’s approval rating is steady at 48%

Stagwell (NASDAQ: STGW) today released the results of the April Harvard CAPS / Harris poll, a monthly collaboration between the Center for American Political Studies at Harvard (CAPS) and the Harris Poll and HarrisX. President Donald Trump’s approval rating is steady at 48%, with the highest approval on his handling of immigration (51%) and reducing the cost of government (50%), and the lowest on his handling of inflation (41%) and tariffs and trade policy (41%). This month’s poll also covered public opinion on the economy, stock market, government efficiency, and Middle East, as well as an in-depth study on Americans‚ views of Trump’s recent tariff policies. Download key results here. „Trump is perhaps making one of the biggest gambles of his presidency but voters are willing to give him some time,“ said Mark Penn, Co-Director of the Harvard CAPS / Harris poll and Stagwell Chairman and CEO. „Tariffs have… 

Gängige CT-Scans könnten für 5 % aller Krebsfälle pro Jahr verantwortlich sein

Gängige CT-Scans könnten für 5 % aller Krebsfälle pro Jahr verantwortlich sein. Die Strahlung durch die Bildgebung könnte zu Lungen-, Brustkrebs und anderen Krebsarten führen, mit einem zehnfach erhöhten Risiko für Babys Einer neuen Studie der UC San Francisco zufolge sind CT-Scans möglicherweise für 5 % aller Krebserkrankungen pro Jahr verantwortlich. Sie warnt vor einer übermäßigen Nutzung und Überdosierung von CTs. Die größte Gefahr besteht für Säuglinge, gefolgt von Kindern und Jugendlichen. Aber auch Erwachsene sind gefährdet, da sie am häufigsten gescannt werden. Allein im Jahr 2023 werden aufgrund der 93 Millionen CT-Untersuchungen voraussichtlich fast 103.000 Krebserkrankungen auftreten. Das seien drei- bis viermal mehr als in früheren Schätzungen, so die Autoren. Die von den National Institutes of Health finanzierte Studie erscheint am 14. April in JAMA Internal Medicine . „Die CT kann Leben retten, aber ihre möglichen Schäden werden oft… 

Neue Hoffnung für Patienten mit Gelenkschmerzen

Eine aktuelle Studie hat einen potenziellen Durchbruch in der Behandlung der Femurkopfnekrose (ONFH) aufgedeckt, einer schwächenden Knochenerkrankung, die starke Schmerzen und Gelenkversagen verursacht. Forscher haben entdeckt, dass Exosomen, die aus M2-Makrophagen gewonnen werden (M2-Exos), die Knochenregeneration durch Modulation neutrophiler extrazellulärer Fallen (NETs) und der Endothelzellfunktion deutlich verbessern können. Diese winzigen, mit miR-93-5p beladenen Vesikel reduzieren nachweislich die Bildung schädlicher NETs und fördern das Blutgefäßwachstum, was einen neuartigen therapeutischen Ansatz bietet. Diese Entdeckung unterstreicht das Potenzial von M2-Exos, die Ursachen der ONFH zu bekämpfen und ebnet den Weg für nicht-invasive Behandlungen, die Knochenabbau verhindern und die Behandlungsergebnisse verbessern könnten. Die Femurkopfnekrose (ONFH) ist eine fortschreitende Erkrankung, bei der Knochengewebe aufgrund einer gestörten Durchblutung abstirbt. Dies führt häufig zu Gelenkversagen und erfordert invasive Operationen wie einen Hüftgelenkersatz. Aktuelle Behandlungen konzentrieren sich in erster Linie auf die Symptombehandlung, können das Fortschreiten der Erkrankung… 

Ungiftige Synthesemethode für „Wundermaterial“ MXen gelungen

Das Nanomaterial MXen wird in der Batterietechnik oder als Hochleistungsschmiermittel eingesetzt. Seine Herstellung war bisher schwierig und giftig. An der TU Wien wurden neue Methoden entwickelt. Es ist einer der wichtigsten Trends in der Materialwissenschaft: Materialien, die nur aus einer einzigen Lage von Atomen bestehen, sogenannte „2D-Materialien“, zeigen oft völlig andere Eigenschaften als dickere Schichten aus denselben Atomen. Begonnen hat dieses Forschungsgebiet mit dem Nobelpreis-gekrönten Material Graphen. Nun erforscht die TU Wien gemeinsam mit den Unternehmen CEST und AC2T die Materialklasse der MXene (ausgesprochen Maxene), die hauptsächlich aus Titan und Kohlenstoff bestehen. Diese MXene besitzen Eigenschaften, die fast wundersam klingen: Sie lassen sich zur elektromagnetischen Abschirmung, zur Energiespeicherung oder für neuartige Sensoren nutzen. An der TU Wien stellte man fest, dass sie sich auch hervorragend als Festschmierstoffe eignen, selbst unter härtesten Bedingungen, etwa in der Weltraumtechnik. Einziges Problem: Die Herstellung… 

Fortschritte in der tragbaren Biosensorik: Revolutionäre Ansätze in der Gesundheitsversorgung

Die rasante Entwicklung tragbarer biosensorischer Geräte und intelligenter Algorithmen eröffnet neue Perspektiven in der Gesundheitsversorgung. Ein aktueller Artikel im Fachjournal Frontiers in Bioengineering and Biotechnology beleuchtet die jüngsten Fortschritte in diesem Bereich und hebt deren potenzielle klinische Anwendungen hervor. Die Forschung konzentriert sich auf Schlüsselbereiche wie chronische Wundversorgung, Biomarker-Monitoring, Neuroregulation und Prothesensteuerung. Chronische Wundversorgung neu gedachtChronische Wunden, die durch Verletzungen oder Krankheiten entstehen, stellen eine erhebliche medizinische Herausforderung dar. Innovative elektrochemische Sensoren ermöglichen eine präzise Überwachung von Biomarkern und bieten maßgeschneiderte Behandlungsansätze. Flexible und dehnbare Biosensoren könnten die Effizienz und Geschwindigkeit der Wundversorgung revolutionieren. Biomarker-Monitoring für personalisierte MedizinEin herausragendes Beispiel ist das ELSAH-Projekt, das ein mikronadelbasiertes System für die kontinuierliche Überwachung von Glukose- und Laktatwerten entwickelt hat. Diese Technologie ermöglicht eine frühzeitige Diabetesdiagnose und personalisierte Gesundheitsüberwachung. Auch in der Neurochirurgie finden solche Geräte Anwendung, etwa zur präzisen Messung des Liquorflusses… 

Künstliche Intelligenz verbessert die Vorhersage von Mortalität nach Herztransplantationen

Ein aktueller systematischer Review, veröffentlicht in Frontiers in Artificial Intelligence, beleuchtet die wachsende Rolle von maschinellem Lernen (ML) bei der Vorhersage der Mortalität nach Herztransplantationen (HT). Ziel der Studie war es, die Genauigkeit verschiedener ML-Algorithmen zu bewerten und ihre klinische Anwendbarkeit zu untersuchen. Hintergrund und MethodikHerztransplantationen sind lebensrettende Eingriffe für Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz, jedoch mit hohen Risiken wie Abstoßung oder Infektionen verbunden. Traditionelle Risikomodelle wie der Donor Risk Index (DRI) oder das IMPACT-Modell bieten zwar Unterstützung, stoßen jedoch an ihre Grenzen bei der Berücksichtigung komplexer individueller Faktoren. Hier setzt ML an, indem es große Datenmengen analysiert und nicht-lineare Muster erkennt. Die Studie umfasste 17 Arbeiten, von denen 12 in eine Meta-Analyse einbezogen wurden. Bewertet wurde die Leistung von Algorithmen wie Random Forest (RF), CatBoost und neuronalen Netzen anhand des AUC-Werts (Area Under the Curve), einem Maß für die Vorhersagegenauigkeit.… 

China’s Technologische Vormachtstellung gegenüber den USA: Eine Analyse basierend auf Peer-Review-Studien und offiziellen Statistiken

In den letzten Jahren hat sich die globale technologische Landschaft tiefgreifend verändert. China hat in zahlreichen Bereichen der Forschung und Innovation erhebliche Fortschritte erzielt und übertrifft die Vereinigten Staaten in mehreren kritischen Technologiefeldern. Dieser Bericht beleuchtet die technologischen Bereiche, in denen China die USA überholt hat, gestützt auf aktuelle Peer-Review-Studien und offizielle Statistiken. Die Analyse basiert auf verlässlichen Datenquellen und vermeidet jegliche Spekulation, um ein faktenbasiertes Bild zu zeichnen. Überblick über Chinas technologischen Aufstieg Eine umfassende Studie des Australian Strategic Policy Institute (ASPI) von 2023, bekannt als der Critical Technology Tracker, zeigt, dass China in 54 von 64 kritischen Technologien weltweit führend ist. Diese Technologien umfassen Bereiche wie künstliche Intelligenz (KI), fortschrittliche Materialien, Energie- und Umwelttechnologien sowie Halbleiterproduktion. Die Bewertung erfolgt anhand von wissenschaftlichen Publikationen, deren Zitierhäufigkeit und der Anzahl führender Forschungsinstitute in den jeweiligen Ländern. Besonders hoch gewichtet werden… 

Neue FDA-Vorschriften für Arzneimitteltests in Kraft

Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat neue Regelungen für die Testung von Arzneimitteln eingeführt, die am 10. April 2025 in Kraft getreten sind. Ziel dieser Vorschriften ist es, die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten weiter zu verbessern, bevor sie auf den Markt kommen. Die aktualisierten Richtlinien legen strengere Anforderungen an klinische Studien fest, insbesondere in Bezug auf die Vielfalt der Testpersonen. Pharmaunternehmen müssen nun sicherstellen, dass ihre Studien eine breitere demografische Zusammensetzung umfassen, um die Auswirkungen von Medikamenten auf verschiedene Bevölkerungsgruppen besser zu verstehen. Dies soll dazu beitragen, mögliche Risiken oder Unterschiede in der Wirksamkeit frühzeitig zu erkennen. Zusätzlich fordert die FDA eine transparentere Dokumentation während des gesamten Testprozesses. Unternehmen sind verpflichtet, detaillierte Berichte über Nebenwirkungen und Studienergebnisse vorzulegen, um die Nachvollziehbarkeit zu erhöhen. Die Behörde betont, dass diese Maßnahmen das Vertrauen der Öffentlichkeit in neue Medikamente stärken…