Zum Inhalt springen

Semaglutid-Hydrogel könnte Diabetesimpfung auf einmal im Monat reduzieren

Französische Forscher haben ein neues Arzneimittelverabreichungssystem entwickelt, mit dem der Dosierungsplan für das Typ-2-Diabetes- und Gewichtskontrollemedikament Semaglutid auf nur einmal im Monat reduziert werden könnte. Dies geht aus neuen Forschungsergebnissen hervor, die auf der diesjährigen Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) in Madrid (9.-13. September) vorgestellt werden. „Glucagon-ähnliche Peptid-1-Agonisten (GLP-1) haben die Behandlung von Typ-2-Diabetes revolutioniert, doch wöchentliche Injektionen können für Patienten eine Belastung sein. Eine einzige Injektion im Monat könnte es Diabetikern oder Adipositas-Patienten deutlich erleichtern, ihre Medikamenteneinnahme einzuhalten, was ihre Lebensqualität verbessert und Nebenwirkungen und Diabeteskomplikationen reduziert“, sagte die Hauptautorin Dr. Claire Mégret von ADOCIA, Lyon, Frankreich, dem Biotechnologieunternehmen, das das Hydrogel entwickelt hat. Semaglutid wirkt, indem es das Hormon Glucagon-ähnliches Peptid 1 (GLP-1) nachahmt und ist derzeit für die Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes mit unzureichender Blutzuckerkontrolle und langfristigem Gewichtsmanagement zugelassen.


Unmet needs for people living with Lennox-Gastaut syndrome

The need for quicker and more accurate Lennox-Gastaut syndrome (LGS) diagnoses was highlighted today in a European real-world study presented at the 15th European Epilepsy Congress using data from the Adelphi LGS Disease Specific Programme™ (DSP). Data from 454 pediatric and adult LGS patients across Europe reported it takes on average 12.3 months to receive a correct LGS diagnosis, following the first seizure at 4 years old (mean average age), exposing the lengthy wait patients and their families face for a correct diagnosis in Europe.[1] Despite patients receiving more than three (3.4) antiseizure medications on average each day, ongoing challenges in effectively treating LGS remain[1]: 71% of patients (N=324/454) experienced at least 1 concomitant comorbidity, with the most frequently reported including psychomotor or cognitive impairment, attention deficit hyperactivity disorder (ADHD), sleep disorder or insomnia19% and 28% of patients experienced severe… 

Singapore becomes first market in Southeast Asia to launch BESREMi®?

PharmaEssentia Corporation (TWSE:6446), a global biopharmaceutical innovator leveraging deep expertise and proven scientific principles to deliver new biologics in haematology and oncology, proudly announces the availability of BESREMi® (ropeginterferon alfa-2b) in Singapore. The country is the first market in Southeast Asia to introduce this breakthrough therapy for Polycythaemia Vera (PV). The launch coincides with MPN (Myeloproliferative Neoplasms) Awareness Day on 12 September, highlighting PharmaEssentia’s commitment to addressing unmet medical needs and advancing patient outcomes. Advancing PV Treatment and Awareness Polycythaemia Vera (PV) is a rare blood cancer characterised by the abnormal and uncontrolled growth of blood cells in the bone marrow. There are around 500 PV patients in Singapore and another 5,000 patients across the rest of Southeast Asia. The low level of awareness around PV complicates effective disease management, making MPN Awareness Day crucial for educating the public and… 

AMGEN: Hohe Akzeptanz von Biosimilars bei der Behandlung von chronisch-entzündlichen Erkrankungen

Biosimilars, also Nachahmerpräparate von Biopharmazeutika, sind eine feste Größe in der Therapie von chronisch-entzündlichen Erkrankungen. Die Mehrheit der Ärztinnen und Ärzte beurteilen ihre Rolle positiv: 88 Prozent schätzen sie als Behandlungsmöglichkeit, die dabei unterstützt, das Gesundheitssystem ökonomisch nachhaltig zu gestalten. Biosimilars überzeugen also sowohl in der individuellen Therapie als auch mit Blick auf Einsparungen im Gesundheitssystem. Das ergab eine vom Biotechnologie-Unternehmen Amgen in Auftrag gegebene Umfrage unter Ärzt:innen, die sich mit der Behandlung von chronisch-entzündlichen Krankheiten befassen.(1) Ärzt:innen bestätigen großes Potenzial von Biosimilars Fast drei Viertel der Befragten sind überzeugt, dass Biosimilars langfristig einige Referenzarzneimittel komplett ersetzen werden. Insbesondere in der Gastroenterologie wird dieses Potenzial der Biosimilars als sehr hoch eingeschätzt (86 Prozent). Zugleich glauben 71 Prozent, dass die Nachahmerpräparate für eine insgesamt bessere Deckung des Bedarfs an Arzneimitteln sorgen. Hier ist die Zustimmungsrate unter den Fachärztinnen und -ärzten für… 

App sagt Hirnschäden bei Babys voraus

Bochumer Mediziner haben eine bahnbrechende Methode entdeckt, um Hirnschäden bei Neugeborenen sowie den IQ und die neurologischen Befunde im Vorschulalter mit einer Smartphone-App vorherzusagen ( http://brain-protect.de). Sie untersuchten prospektiv 5.301 Säuglinge mittels Schädelultraschall nach der Geburt sowie die psychomotorische Entwicklung (Intelligenzquotient (IQ), Labyrinthtest (MT) und neurologische Untersuchung (NOS) im 4. Lebensjahr und setzten die Ergebnisse zu den gewichteten Schwangerschaftsrisiken der Mutter in Beziehung. Hierzu wurde jedes befundete Schwangerschaftsrisiko mit einem Faktor versehen, der die negativen Auswirkungen auf die Psychomotorik widerspiegelt. Überraschend ist, wie eng die dokumentierten Risiken während der Schwangerschaft und unter der Geburt mit dem Hirnschädigungs-Risiko und der motorischen und geistig-seelischen Entwicklung der Kinder korrelieren und dadurch den Eltern ermöglichen, ggf. das Nabelschnurblut Ihres Kindes für eine spätere Behandlung einlagern zu lassen. „Diese Ergebnisse, die in einer großen Kohorte der Perinatalerhebung (n=508.926) validiert wurden, ermöglichen über die App eine… 

Mutation: Vogelgrippe infiziert Menschen via Luft

Die Vogelgrippe, auch bekannt als Aviäre Influenza, wird hauptsächlich durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder kontaminierten Umgebungen auf den Menschen übertragen. Dies geschieht typischerweise durch das Einatmen von virushaltigem Staub oder durch Berührung mit infizierten Tieren oder deren Ausscheidungen[1][3][6]. Jedoch gibt es einen aktuellen Fall in den USA, bei dem sich eine Person mit dem Vogelgrippevirus H5N1 infiziert hat, ohne direkten Kontakt zu Tieren zu haben. Dies ist der erste bekannte Fall dieser Art und gibt Anlass zur Sorge, dass das Virus möglicherweise neue Übertragungswege entwickelt hat[7][8]. Bisher war eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung des H5N1-Virus nicht dokumentiert, und die meisten Infektionen beim Menschen traten nach direktem Kontakt mit infizierten Vögeln oder kontaminierten Umgebungen auf[2][5]. Dieser Fall könnte darauf hindeuten, dass sich das Virus anpassen könnte, um leichter auf Menschen überzugehen, obwohl derzeit keine Hinweise auf eine weit verbreitete Mensch-zu-Mensch-Übertragung existieren. Die… 

Greenhope-Stiftung erhält Adele-Duttweiler-Preis 2024 für krebskranke Kinder

Der 41. Adele-Duttweiler-Preis wurde am Mittwoch, 4. September 2024, an die Stiftung Greenhope – Sports Against Cancer verliehen. Diese Institution mit Sitz im Tessin organisiert Aktivitäten, die es krebskranken Kindern und ihren Familien ermöglichen, fröhliche Momente miteinander zu erleben. Das Preisgeld in der Höhe von CHF 100 000.- wird Greenhope für die Entwicklung neuer Aktivitäten […] Greenhope-Stiftung erhält Adele-Duttweiler-Preis 2024 für krebskranke Kinder

Generative KI beschränkt kollektive Neuartigkeit

Generative Künstliche Intelligenz (KI) verbessert viele Texte, aber nicht von Schreibenden, die ohnehin kreativ sind. Kollektiv gesehen wird laut einer britischen Studie mit generativer KI eine geringere Bandbreite an neuen Inhalten produziert. An der Innovationskonferenz Open-i vermitteln Experten der Agentur Creaholic Methoden für mehr Kreativität im Unternehmensalltag.   Künstliche Intelligenz «professionalisiert» Geschichten. Jedenfalls gilt dies […] Generative KI beschränkt kollektive Neuartigkeit

Fachleute diskutieren über verarbeitete Nahrungsmittel

Verarbeitete Lebensmittel stehen am 26. September im Fokus einer öffentlichen Veranstaltung im Zürcher Kraftwerk. Dazu laden die Schweizer Akademie der Technischen Wissenschaften, Swiss Food Research und der Kanton Zürich ein. Dabei können innovative Produkte von Start-ups degustiert werden. Die Schweizer Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW), Swiss Food Research und der Kanton Zürich organisieren […] Fachleute diskutieren über verarbeitete Nahrungsmittel

Aflatoxin: Hundefutter bringt Hunde um

Die Behörden in Malawi untersuchen den plötzlichen Tod von Hunden in den letzten Monaten; vorläufige Untersuchungen deuten auf eine mögliche Kontamination mit Aflatoxin hin. Aflatoxine sind giftige Substanzen, die von bestimmten Pilzen produziert werden, die auf Nahrungsmitteln wachsen können, darunter auch auf Tierfutterzutaten wie Erdnüssen, Mais und anderen Getreidesorten. Eine Ansammlung des Giftes im Körper eines Tieres kann zu Leberschäden, Blutgerinnungsstörungen und sogar zum Tod führen. Die Blantyre Society for the Protection and Care of Animals, eine gemeinnützige Organisation, die sich um das Wohlergehen von Tieren kümmert und ihnen auch medizinische Hilfe zukommen lässt, nimmt seit April dieses Jahres Fälle entgegen. Bis heute sind mindestens 450 Hunde gestorben, so der Leiter der Tierklinik, Timothy Manda, der zum Team gehörte, das die Hunde untersuchte. Er sagte, die Hunde seien an Leberversagen gestorben, und weitere Untersuchungen hätten bestätigt, dass Aflatoxin die Ursache…