Chronische Erkrankungen können die Diagnose von Lungenkrebs verzögern
Eine neue Studie von Forschern der Brighton and Sussex Medical School (BSMS) zeigt, dass bei Patienten mit bestimmten chronischen Erkrankungen die Diagnose von Lungenkrebs möglicherweise erst mit Verzögerung erfolgt. Dies ist besonders besorgniserregend, da Lungenkrebs in Großbritannien nach wie vor die häufigste krebsbedingte Todesursache bei Männern und Frauen ist, wobei die hohen Sterberaten größtenteils auf die späte Diagnose zurückzuführen sind. Die Forschung zeigt, wie einige chronische Erkrankungen wie chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und Asthma frühe Symptome von Lungenkrebs verschleiern können, was zu Verzögerungen bei der Diagnose führt. Die Studie analysierte die Gesundheitsakten von Hausärzten und Krankenhausdaten von 11.870 Lungenkrebspatienten in England, die zwischen 1990 und 2019 diagnostiziert wurden. Wichtigste Ergebnisse Dr. Imogen Rogers, die die Analyse leitete, berichtete, dass Patienten mit einer oder mehreren Erkrankungen, die „alternative Erklärungen“ für die Symptome von Lungenkrebs liefern könnten, erhebliche Verzögerungen bei der Diagnose…


