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Nahostkonflikt: BSL-3 Erreger könnten Israel bedrohen

Die Eskalation in Nahost könnte erstmals über hochpatgogre Erreger erfolgen. Das Worst Case Szenario ist zwar wenig wahrscheinlich – aber nicht unmöglich. Denn: Biolabore spielen zwar eine wichtige Rolle in der medizinischen Forschung und Krankheitsüberwachung, sind aber auch potenziell anfällig für Sicherheitsrisiken. Und in Israel gibt es verschiedene Biolabore, die sich mit der Erforschung von hochpathogenen Krankheitserregern befassen. Die Vulnerabilität solcher Einrichtungen kann mehrere Aspekte umfassen: 1. Physische Sicherheit: Labore müssen vor unbefugtem Zutritt geschützt werden. 2. Cybersicherheit: Digitale Systeme und Daten sind mögliche Angriffsziele. 3. Interne Kontrollen: Strenge Protokolle sind nötig, um Unfälle oder Missbrauch zu verhindern. 4. Geopolitische Risiken: In Konfliktregionen wie Israel können Labore Ziele von Angriffen werden. 5. Naturkatastrophen: Erdbeben oder andere Ereignisse könnten die Sicherheit gefährden. Um diese Risiken zu minimieren, setzen Biolabore in Israel und weltweit strenge Sicherheitsmaßnahmen um. Dazu gehören mehrstufige Zugangskontrollen, Dekontaminationsprozeduren… 

Amyloid-Immuntherapie: Nutzlose Alzheimer-Medikamente?

Forscher aus Cambridge äußern Zweifel daran, ob neue Medikamente zur Amyloid-Immuntherapie den gewünschten Effekt haben und die Auswirkungen der Alzheimer-Krankheit deutlich verringern können. In einem Artikel in der Fachzeitschrift Alzheimer’s & Dementia: The Journal of the Alzheimer’s Association argumentiert das Team von Cambridge Public Health, dass erhebliche Herausforderungen wie das Nutzen-Risiko-Verhältnis, die begrenzte Eignung und die hohen Kosten der Einführung den Nutzen dieser Behandlungen einschränken werden. In zwei abgeschlossenen randomisierten, kontrollierten Phase-III-Studien zur Amyloid-Immuntherapie wurde von einer statistisch signifikanten Verringerung der kognitiven und funktionellen Verschlechterung im Vergleich zum Placebo berichtet. Doch wie das Team aus Cambridge betont, waren die Effektstärken gering – so gering, dass ein Arzt nach 18 Monaten kaum den Unterschied zwischen der durchschnittlichen Verschlechterung eines Patienten unter dem Medikament und einem anderen unter Placebo feststellen konnte. Die Medikamente waren zudem mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden, darunter Hirnschwellungen und… 

CT-Gesundheitsscreening kann Diabetesrisiko erkennen

Die Analyse von CT-Scans bei Personen, die sich im Rahmen von Gesundheitsscreenings einer bildgebenden Untersuchung unterziehen, kann Personen identifizieren, bei denen ein Risiko für Typ-2-Diabetes besteht. Dies geht aus einer heute in Radiology , einer Fachzeitschrift der Radiological Society of North America ( RSNA ), veröffentlichten Studie hervor. Die Forscher sagten, die Ergebnisse unterstreichen den Wert der CT bei der opportunistischen Bildgebung – der Nutzung von Informationen aus Routineuntersuchungen, um mehr über den allgemeinen Gesundheitszustand eines Patienten zu erfahren. Für die neue Studie untersuchten die Forscher die Fähigkeit automatisierter, aus der Computertomographie gewonnener Marker, Diabetes und damit verbundene Erkrankungen vorherzusagen. Die Studiengruppe umfasste 32.166 Erwachsene im Alter von 25 Jahren oder älter, die sich einem Gesundheitsscreening mit 18F-Fluordesoxyglucose ( 18 F-FDG) PET/CT unterzogen. Dr. Ryu und seine Kollegen verwendeten klinisch validierte Deep-Learning-Algorithmen zur Analyse der CT-Bilder. Die Algorithmen ermöglichten eine… 

Hausärztliche Versorgung:
Kommunen in NRW befürchten Engpässe

Bad News aus NRW: Die Kommunen betrachten den Mangel an Hausärzten mit großer Sorge. Rund 86 % schätzen die Versorgung vor Ort in den kommenden 10 Jahren als (eher) nicht sichergestellt ein, zeigt eine Online-Umfrage der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen aus dem Jahr 2023. Ein Drittel der Hausärzt:innen ist bereits über 60 Jahre alt und steht damit kurz vor dem Ruhestand. Konträr dazu verläuft die demographische Entwicklung der Bevölkerung: Der Anteil älterer Menschen nimmt zu. Das wird in den nächsten Jahr(zehnt)en einen stark steigenden hausärztlichen Versorgungsbedarf zur Folge haben. Zugleich sind infolge der laufenden Stadt-Land-Verschiebungen in ländlichen, insbesondere infrastrukturschwachen Räumen schon heute die Folgen der hausärztlichen Unterversorgung spürbar. Diese Situation haben Forscher:innen am Institut für Allgemeinmedizin der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen zum Anlass genommen, in einer Online-Erhebung insgesamt 192 Kommunen in NRW zu befragen. Fast 80% der befragten… 

Mais senkt Cholesterin

Eine neue Studie zeigt, dass raffiniertes Maismehl mit zugesetzter Maiskleie den Cholesterinspiegel senken kann. Die Ergebnisse der randomisierten klinischen Crossover-Studie, die jetzt online verfügbar sind und in einer der nächsten Ausgaben des Journal of Nutrition erscheinen werden, zeigen, dass der einfache Austausch von Lebensmitteln aus raffiniertem Maismehl und Maiskleie die LDL-Cholesterinkonzentration in nur vier Wochen um 5 % bis 13,3 % senken kann. Die Studie verglich die Auswirkungen von Maisvollkornmehl, raffiniertem Maismehl und einer Mischung (raffiniertes Maismehl plus Maiskleie) und stellte fest, dass bei 70 % der Teilnehmer die LDL-Cholesterinkonzentration durch den Verzehr der Mischung deutlich gesenkt werden konnte. Bei den anderen Maismehlen konnten die Teilnehmer weder eine Senkung noch einen Anstieg ihres LDL- oder Gesamtcholesterinspiegels feststellen. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0022316624003420

Hoffnung auf Impfstoff gegen Nipah-Virus

Phylex Biosciences hat mit seinem neuen mRNA-Nanopartikel-Impfstoff gegen das Nipah-Virus positive Ergebnisse in einer Immunogenitätsstudie erzielt, die in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in Atlanta, Georgia, durchgeführt wurde. Das Nipah-Virus ist ein Krankheitserreger, der beim Menschen Enzephalitis und akute Atemnot hervorruft. In jüngster Zeit kam es zu Ausbrüchen in Bangladesch, Indien, Malaysia, den Philippinen und Singapur, wobei die Sterblichkeitsrate bei über 50 % lag. Die natürlichen Wirte des Virus sind große Flughunde, die in ganz Südasien vorkommen. Letzten Monat meldete der indische Bundesstaat Kerala den Tod eines 14-jährigen Jungen durch eine Infektion mit dem Nipah-Virus. Bis heute gibt es keinen zugelassenen Impfstoff oder ein Therapeutikum gegen das Nipah-Virus. https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2024.08.05.606671v1

Geheimes Doping kann Olympia-Tests umgehen

Super Leistungen, aber auch  super Doping? Ausgeschlossen ist das nicht. Es gibt nämlich verschiedene Methoden des Dopings, die schwer nachzuweisen sind oder als „geheim“ gelten könnten: 1. Eigenblutdoping: Diese Methode kann derzeit nicht nachgewiesen werden[1]. 2. Gendoping: Hierbei wird körpereigenes Erbgut manipuliert, um die Leistung zu steigern. Die Anwendung beim Menschen ist noch nicht nachgewiesen, wird aber erforscht[4]. 3. Maskierungsmittel: Substanzen wie Diuretika oder Probenecid werden eingesetzt, um andere Dopingmittel zu verschleiern oder ihre Nachweisbarkeit zu erschweren[1][2]. 4. Mikromanipulation von Dopingproben: Chemische oder physikalische Maßnahmen zur Manipulation von Proben[1]. 5. Neue, noch unbekannte Substanzen: Der Schwarzmarkt bringt immer wieder neue Dopingmittel hervor, die noch nicht auf Verbotslisten stehen[4]. 6. Kontaminierung: Wie ein Experiment zeigte, können Sportler durch flüchtigen Kontakt unbeabsichtigt gedopt werden, was schwer nachzuweisen ist[5]. Diese Methoden stellen eine große Herausforderung für Anti-Doping-Behörden dar, da sie oft schwer zu… 

Neue Methode zur Diagnose und Überwachung des Schweregrads von COVID-19

Ein Forschungsteam unter der Leitung der MedUni Wien konnte in einer Studie zeigen, dass rein optische Messungen der Viskosität von Blutplasma Aufschluss über Schwere und Verlauf von COVID-19 geben können. Die eingesetzte Technik, die Brillouin-Lichtstreuspektroskopie, kann kleinste Plasmamengen in weniger als einer Sekunde analysieren und ist damit eine vielversprechende Methode zur Überwachung schwer erkrankter PatientInnen. Die Forschungsarbeit wurde kürzlich im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) publiziert. In der Medizin ist bekannt, dass die Viskosität des flüssigen Bestandteils des Blutes (Plasma) wertvolle Informationen über verschiedene Erkrankungen liefern kann. Ein Forschungsteam um Kareem Elsayad vom Zentrum für Anatomie und Zellbiologie der MedUni Wien konnte nun zeigen, dass rein optische Messungen diesen diagnostischen Marker rasch aufspüren können. Die in der Studie eingesetzte Technik, die sogenannte Brillouin-Lichtstreuspektroskopie (BLS), nutzt Licht, um Informationen über die Viskosität des Plasmas zu gewinnen, indem… 

Gold ermöglicht Verbindungen zwischen Nerven und Elektronik

Forschern der Universität Linköping in Schweden ist es gelungen, Nanodrähte aus Gold herzustellen und weiche Elektroden zu entwickeln, die an das Nervensystem angeschlossen werden können. Die Elektroden sind weich wie Nerven, dehnbar und elektrisch leitfähig und sollen im Körper lange halten. Manche Menschen haben ein „Herz aus Gold“, warum also nicht auch „Nerven aus Gold“? In Zukunft könnte es möglich sein, das Edelmetall in weichen Schnittstellen zu verwenden, um Elektronik für medizinische Zwecke mit dem Nervensystem zu verbinden. Eine solche Technologie könnte zur Linderung von Leiden wie Epilepsie, Parkinson, Lähmungen oder chronischen Schmerzen eingesetzt werden. Die Schaffung einer Schnittstelle, über die Elektronik auf das Gehirn oder andere Teile des Nervensystems treffen kann, birgt jedoch besondere Herausforderungen. „Die klassischen Leiter, die in der Elektronik verwendet werden, sind Metalle, die sehr hart und starr sind. Die mechanischen Eigenschaften des Nervensystems erinnern eher… 

KKA von der Deutschen Diabetes Gesellschaft erneut erfolgreich zertifiziert

„Diabetes ist die Pandemie des 21. Jahrhunderts. Zu einer umfassenden medizinischen Versorgung gehört es daher, die verschiedenen Diabetes-Krankheitsbilder auch im stationären Umfeld im Blick zu behalten“, betont Andrea Merle-Schmitt, Diabetesberaterin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) am Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld (KKA). Aus diesem Grund sorgt sie gemeinsam mit Dr. Johannes-Georg Elsing, Chefarzt Innere Medizin, […] KKA von der Deutschen Diabetes Gesellschaft erneut erfolgreich zertifiziert