Biomarker für Glioblastom
Die Früherkennung von Glioblastomen, einer der aggressivsten Formen von Hirntumoren, ist entscheidend für die Verbesserung der Prognose und der Behandlungsergebnisse. In den letzten Jahren haben sich Biomarker als vielversprechende Werkzeuge für die frühzeitige Erkennung und Diagnose dieser Tumoren herauskristallisiert. Biomarker sind biologische Moleküle, die im Blut, in anderen Körperflüssigkeiten oder Geweben nachgewiesen werden können und auf normale oder pathologische Prozesse hinweisen. Wichtige Biomarker für Glioblastome 1. IDH-Mutationen: Isocitrat-Dehydrogenase (IDH) Mutationen sind in niedriggradigen Gliomen und sekundären Glioblastomen häufig, aber in primären Glioblastomen eher selten. Das Vorhandensein von IDH-Mutationen kann auf eine bessere Prognose hinweisen und wird oft zur Klassifikation von Gliomen verwendet. 2. 1p/19q-Kodeletion: Diese genetische Anomalie ist charakteristisch für oligodendrogliale Tumoren und kann auch bei der Diagnose und Prognose von Gliomen hilfreich sein. Tumoren mit dieser Kodeletion sprechen häufig besser auf Chemotherapie an. 3. MGMT-Promotor-Methylierung: Die Methylierung des MGMT-Promotors…








