Genomregionen steuern Blutdruck
Eine vom NIH geleitete Studie findet genetische Marker, die bis zu 12 % der Blutdruckunterschiede zwischen zwei Menschen erklären. Forscher und Mitarbeiter des National Institutes of Health haben über 100 neue Regionen des menschlichen Genoms entdeckt, die auch als genomische Loci bekannt sind und offenbar den Blutdruck einer Person beeinflussen. Die Ergebnisse der Studie deuten auch auf mehrere spezifische genomische Loci hin, die für den Eisenstoffwechsel relevant sein könnten, sowie auf eine Art zellulärer Rezeptoren, die als adrenerge Rezeptoren bekannt sind. Die in Nature Genetics veröffentlichte Studie ist eine der bislang größten Genomstudien zum Blutdruck. Sie umfasst Daten von über einer Million Teilnehmern und legt den Grundstein für Forscher, um besser zu verstehen, wie der Blutdruck reguliert wird. Solche Erkenntnisse könnten auf potenzielle neue Angriffspunkte für Medikamente hinweisen. Um die Genetik des Blutdrucks zu verstehen, kombinierten die Forscher vier große…



