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Moderna will Mitarbeiter mit KI umerziehen

Moderna setzt auf Assistenten mit künstlicher Intelligenz. Das Biotechnologieunternehmen gab am gestrigen Mittwoch bekannt, dass es seine Partnerschaft mit OpenAI, dem Erfinder von ChatGPT, ausgeweitet hat. Damit will Moderna Tausenden von Mitarbeitern Zugang zu maßgeschneiderten KI-Chatbots ermöglichen. Moderna hofft, dass diese maßgeschneiderten Versionen des KI-Tools dazu beitragen werden, die Produktivität der Mitarbeiter zu steigern. Diese sollen in den nächsten fünf Jahren 15 neue Impfstoffe und Arzneimittel auf den Markt bringen. Nach Angaben des Biotech-Unternehmens haben seine Mitarbeiter bereits mehr als 750 eigene „GPTs“ entwickelt und eingesetzt. Darunter befinden sich Tools, die Arzneimittelforschern dabei helfen, Impfstoffdosen für Tests auszuwählen. Auch Anwälte sollen mit Hilfe der KI Verträge schneller prüfen. Lesen Sie dazu auch: INTERVIEW zum Kinderkrebstag: „Die Familien befinden sich in einer Ausnahmesituation“ | LabNews (lab-news.de)

Biogen investiert in Alzheimer-Medikament Leqembi

Biogen plant eigenen Angaben zufolge, die Zahl der Vertriebsmitarbeiter zu erhöhen, die das Alzheimer-Medikament des Unternehmens verkaufen. Das Medikament mit dem Markennamen Leqembi erzielte zwischen Januar und März einen Umsatz von 19 Millionen US-Dollar und damit fast das Dreifache des Umsatzes, der in den letzten drei Monaten des letzten Jahres erzielt wurde. Biogen hat Leqembi gemeinsam mit dem japanischen Pharmaunternehmen Eisai entwickelt, das seit der Zulassung des Medikaments Anfang 2023 die kommerziellen Aktivitäten in den USA leitet.

FDA genehmigt neue Behandlung für Harnwegsinfektionen

Die U.S. Food and Drug Administration Pivya (Pivmecillinam) hat Tabletten zur Behandlung von weiblichen Erwachsenen mit unkomplizierten Harnwegsinfektionen (UTIs) zugelassen, die durch anfällige Isolate von Escherichia coli, Proteus mirabilis und Staphylococcus saprophyticus verursacht werden. Unkomplizierte Harnwegsinfektionen sind bakterielle Infektionen der Blase bei Frauen, die keine strukturellen Anomalien der Harnwege aufweisen. Etwa die Hälfte aller Frauen erleidet im Laufe ihres Lebens mindestens eine Harnwegsinfektion. Die Wirksamkeit von Pivya bei der Behandlung von Frauen ab 18 Jahren mit unkomplizierten Harnwegsinfektionen wurde in drei kontrollierten klinischen Studien untersucht, in denen verschiedene Dosierungsschemata von Pivya mit Placebo, einem anderen oralen antibakteriellen Arzneimittel und Ibuprofen (einem entzündungshemmenden Arzneimittel) verglichen wurden. Das primäre Maß für die Wirksamkeit in den drei Studien war die zusammengesetzte Ansprechrate, die die klinische Heilung (Abklingen der Symptome der unkomplizierten Harnwegsinfektion, die bei Studienbeginn bei den Patienten vorhanden waren, und keine neuen Symptome) und das mikrobiologische Ansprechen… 

FDA erteilt Medivirs MIV-711 den Status einer seltenen pädiatrischen Erkrankung

Medivir AB (NASDAQ: MVIR) (STO: MVIR), ein pharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung innovativer Krebstherapien in Bereichen mit hohem medizinischem Bedarf konzentriert, gab heute bekannt, dass sein selektiver Cathepsin-K-Inhibitor MIV-711 die Rare Pediatric Disease Designation (RPDD) sowie die Orphan Drug Designation (ODD) für die Behandlung der Legg-Calvé-Perthes-Krankheit (LCPD) erhalten hat. Die FDA definiert eine seltene pädiatrische Krankheit als eine schwerwiegende oder lebensbedrohliche Krankheit, bei der die Krankheitsmanifestationen in erster Linie Personen im Alter zwischen der Geburt und 18 Jahren betreffen. Pädiatrische Krankheiten, die als „selten“ anerkannt sind, betreffen weniger als 200.000 Menschen in den Vereinigten Staaten. Mit einer RPDD qualifiziert sich MIV-711 für ein beschleunigtes Prüfverfahren, und nach der Marktzulassung für LCPD hat das Unternehmen möglicherweise Anspruch auf einen Priority Review Voucher von der FDA. Der Gutschein kann eingelöst werden, um eine vorrangige Prüfung für einen späteren Zulassungsantrag zu… 

Hyundai Bioscience greift p53 an

Hyundai Bioscience kündigt klinischen Entwicklungsplan für ein auf Niclosamid basierendes metabolisches Krebsmedikament an, das auf P53-Mutationen abzielt. Hyundai Bioscience gab am 25. April den Plan zur klinischen Entwicklung eines oralen „Niclosamid-Stoffwechselmedikaments“ bekannt, das auf Krebspatienten mit hartnäckigem Krebs aufgrund von p53-Genmutationen abzielt. Mutationen im p53-Gen treten bei fast allen Krebsarten auf und verursachen schwer behandelbare Krebsarten wie Eierstockkrebs, Gebärmutterkrebs, Speiseröhrenkrebs. Das p53-Gen fungiert als „Wächter des Genoms“, indem es zelluläre DNA-Schäden erkennt und den Zelltod einleitet. Wenn das p53-Gen mutiert ist, verliert es seine Funktion, was zur Resistenz gegen bestehende Krebsmedikamente und zur schnellen Metastasierung von Krebszellen führt. Zwar wurden in Forschung und Entwicklung Versuche unternommen, Krebsmedikamente zu entwickeln, die auf p53-mutierte Krebszellen abzielen, doch ist es bisher nicht gelungen, p53-mutierte Krebszellen selektiv abzutöten, ohne normale Zellen zu schädigen. Frühere Forschungen haben gezeigt, dass Niclosamid ein vielversprechendes metabolisches Krebsbekämpfungsmittel ist. Niclosamid kann… 

Viele Tumore schütten Prostaglandin E2 aus. So verhindern sie, dass sich stammzellartige T-Zellen zu Zellen ausdifferenzieren, die den Krebs angreifen. Dr. Jan Böttcher (l.) und Erstautor Sebastian Lacher schildern in "Nature" den Mechanismus dahinter. | Quelle: Astrid Eckert / TUM | Copyright: Astrid Eckert

Abwehr der Tumorzellen geknackt

Prostaglandin E2 ist das molekulare Schutzschild jeder Tumorzelle: Der Botenstoff wappnet die Krebszellen gegen potente Immuntherapien. Jetzt haben Wissenschaftler den Mechanismus verstanden – und könnten dadurch die Tumorabwehr brechen.

New Treatment for Uncomplicated Urinary Tract Infections

Today, the U.S. Food and Drug Administration approved Pivya (pivmecillinam) tablets for the treatment of female adults with uncomplicated urinary tract infections (UTIs) caused by susceptible isolates of Escherichia coli, Proteus mirabilis and Staphylococcus saprophyticus. Uncomplicated UTIs are bacterial infections of the bladder in females with no structural abnormalities of their urinary tract. Approximately one-half of all women experience at least one UTI in their lifetime.  https://clinicaltrials.gov/study/NCT01849926

Phase-2-Studie für MDMA-unterstützte Therapie bei PTBS

Lykos Therapeutics gab den Abschluss einer europäischen Phase-2-Studie (MP18) bekannt, einer offenen, multizentrischen Machbarkeitsstudie zu Midomafetamin (MDMA)-Kapseln, die in Kombination mit einer psychologischen Intervention („MDMA-unterstützte Therapie“) bei Erwachsenen mit posttraumatischer Belastungsstörung („PTSD“) eingesetzt werden. Nach Abschluss der entscheidenden klinischen Phase-3-Studien in den Vereinigten Staaten wird der Zulassungsantrag („NDA“) für Lykos‘ Midomafetamin-Kapseln derzeit von der US-Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration“) geprüft. Die Studie umfasste einundzwanzig Teilnehmer, die in Einrichtungen in den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, der Tschechischen Republik, Deutschland und Norwegen behandelt wurden. Die Studie umfasste eine fakultative fMRI-Teilstudie, in der Veränderungen der Gehirnaktivität bei Probanden mit PTSD untersucht wurden.

Biomarker sagt Therapie-Erfolg bei Tumorerkrankung im Knochenmark voraus

Die CAR-T-Zelltherapie hat sich als wirkungsvolle Behandlung verschiedener hämatologischer Krebserkrankungen etabliert. Doch nicht bei allen Erkrankten schlägt die Therapie gleich gut an. In einer aktuellen klinischen Studie haben Forschende der Universitätsmedizin Leipzig und des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie verschiedene Biomarker identifiziert, die mit dem Ansprechen der CAR-T-Zelltherapie beim Multiplen Myelom, einer bösartigen Tumorerkrankung im Knochenmark, zusammenhängen. Die Ergebnisse sind im renommierten Fachjournal Nature Cancer publiziert worden. Bei einer CAR-T-Zelltherapie werden den Patient:innen Immunzellen entnommen, sogenannte T-Zellen. Diese werden im Labor genetisch modifiziert, sodass sie fortan einen Rezeptor auf ihrer Oberfläche tragen. Mit diesem Rezeptor kann die Immunzelle die Krebszellen erkennen und deren Zerstörung initiieren. Trotz beeindruckender klinischer Erfolge spricht ein Teil der Erkrankten nicht auf die CAR-T-Zell-Therapie an. Unter Leitung von Forschenden der Universitätsmedizin Leipzig ist es erstmals gelungen, Biomarker zu identifizieren, die mit dem Erfolg dieser Therapie beim…