Trump-Rückzug aus internationalen Organisationen: Schwere Folgen für den One-Health-Ansatz
Der am 7. Januar 2026 von US-Präsident Donald J. Trump unterzeichnete präsidiale Memorandum, das den Rückzug der USA aus 66 internationalen Organisationen anordnet, hat nicht nur klimapolitische, sondern auch erhebliche Auswirkungen auf den globalen One-Health-Ansatz. Dieser integrierte Ansatz verbindet die Gesundheit von Menschen, Tieren, Pflanzen und Ökosystemen, um Bedrohungen wie Zoonosen, Pandemien und antimikrobielle Resistenzen zu bekämpfen. Die Maßnahmen der US-Regierung schwächen multilaterale Kooperationen massiv – insbesondere durch den parallelen Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Kern des One-Health-Ansatzes und betroffene Strukturen One Health wird primär durch die Quadripartite-Allianz vorangetrieben: WHO, FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN), WOAH (Weltorganisation für Tiergesundheit, ehemals OIE) und UNEP (Umweltprogramm der UN). Diese Organisationen koordinieren den One Health Joint Plan of Action (2022–2026), der Prävention, Überwachung und Bekämpfung von Zoonosen sowie den Kampf gegen antimikrobielle Resistenzen (AMR) vorsieht. Direkt wird die Quadripartite-Allianz zwar nicht aufgelöst,…



