Gene könnten das Suizidrisiko bei Depressionen vorhersagen
Laut einer neuen Studie, die unter anderem von Forschern des Karolinska Institutet in Nature Genetics veröffentlicht wurde, weist eine Depression im jungen Erwachsenenalter eine stärkere erbliche Komponente auf und ist mit einem höheren Risiko für Selbstmordversuche verbunden als eine Depression, die später im Leben beginnt. „Wir hoffen, dass genetische Informationen medizinischen Fachkräften helfen können, Menschen mit einem hohen Suizidrisiko zu identifizieren, die möglicherweise mehr Unterstützung und eine engmaschigere Nachsorge benötigen“, sagt Lu Yi, leitende Forscherin am Department für Medizinische Epidemiologie und Biostatistik des Karolinska Institutet und eine der korrespondierenden Autorinnen der Studie. Depression ist eine häufige psychische Erkrankung, die Menschen in verschiedenen Lebensphasen betreffen kann. Die neue Studie zeigt, dass Depressionen, die vor dem 25. Lebensjahr beginnen, eine stärkere erbliche Komponente aufweisen als Depressionen, die erst später im Leben auftreten. Wesentliche genetische Unterschiede Die Studie, die auf medizinischen Aufzeichnungen und genetischen Daten…



