US Soldaten ohne Überlebenschancen – Wenn der Shutdown die Krankenstation schließt
Ein US-Soldat bricht auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels zusammen. Herzrhythmusstörung. Der Sanitäter rennt zum Medikamentenschrank – leer. Der Apotheker auf Ramstein Air Base darf seit 1. Oktober keine neuen Bestände ordern. Der Grund? Kein Haushalt, kein Geld, kein Nachschub. Was gestern noch Science-Fiction war, ist heute Realität für 37.000 amerikanische Soldaten in Deutschland: Der längste Shutdown der US-Geschichte legt jetzt auch die medizinische Versorgung lahm. Kein Aspirin, kein Verbandszeug, kein Insulin Die Army hat es schwarz auf weiß bestätigt: Ein internes Memo der 86th Medical Group Ramstein, das gestern durchsickerte, liest sich wie ein Horrorszenario:„Ab 10. November kein Morphin mehr für die Trauma-Station. Bitte priorisieren Sie Verwundete aus Übungen.“Morphin. Für Soldaten, die täglich mit 40-Kilo-Rucksäcken durch bayerischen Matsch robben. Deutsches Krankenhaus? Fehlanzeige! TRICARE, die Militärkrankenversicherung, zahlt nur, solange Washington Geld freigibt. Seit dem Shutdown: Zahlungssperre. Die stille Katastrophe in Zahlen Berlin…

