T-Zell-Therapien erzielen langanhaltende Remissionen bei HPV-bedingten Krebserkrankungen
Forscher des Rutgers Cancer Institute und des RWJBarnabas Health haben auf dem Jahreskongress der Society for Immunotherapy of Cancer (SITC) in National Harbor vielversprechende Zwischenergebnisse zweier Studien zu T-Zell-Therapien bei HPV-assoziierten Krebsarten vorgestellt. Die Untersuchungen deuten darauf hin, dass gentechnisch veränderte Immunzellen langfristige Remissionen und in Einzelfällen vollständiges Verschwinden fortgeschrittener Tumore bewirken können. In einer Phase-II-Studie erhielten zehn Patienten mit metastasierten, als unheilbar geltenden HPV-bedingten Krebserkrankungen – darunter Kopf-Hals-, Gebärmutterhals-, Anal- und Speiseröhrenkarzinome – eine einmalige Infusion von bis zu 50 Milliarden T-Zellen, die gezielt das virale Onkoprotein E7 angreifen. Vor- und Nachbehandlung erfolgten mit einem Konditionierungsregime sowie mehrmaliger Gabe von Aldesleukin. Sechs Probanden zeigten deutliche Tumorverkleinerungen, bei zweien verschwanden die Metastasen vollständig; die Remissionen halten bei ihnen nach elf beziehungsweise zwölf Monaten weiter an. Beide Patienten hatten zuvor Immun- und Standardtherapien durchlaufen. Die Therapie wurde in enger Kooperation mit…

