Alarmstufe Rot: Cyber-Sicherheitslücken bedrohen die deutsche Labormedizin
Die deutsche Labormedizin steht am Scheideweg: Während die Digitalisierung enorme Fortschritte ermöglicht, wächst die Gefahr durch Cyberangriffe rasant. Experten warnen eindringlich vor gravierenden Sicherheitslücken, die nicht nur sensible Patientendaten, sondern auch die Versorgungssicherheit im Gesundheitswesen gefährden. Die unterschätzte Bedrohungslage Labore sind systemrelevant – und damit ein attraktives Ziel für Cyberkriminelle. Ransomware-Angriffe, Datendiebstahl und gezielte Sabotage gehören inzwischen zum Alltag. „Die Frage ist heute nicht mehr, ob man angegriffen wird, sondern wann“, betont ein Branchenbericht. Besonders alarmierend: Viele Labore arbeiten noch immer mit veralteten Betriebssystemen wie Windows 7 oder XP, für die es längst keine Sicherheitsupdates mehr gibt. Hinzu kommen ungeschützte Netzwerke und schwache Authentifizierungsmechanismen, die Angreifern Tür und Tor öffnen[1][2]. Konkrete Vorfälle und Schwachstellen Die jüngsten Cyberangriffe auf Europas größte Laborkette Synlab zeigen, wie real die Gefahr ist. Innerhalb weniger Monate wurde das Unternehmen gleich zweimal Opfer von Hackerattacken, die…



