Einzelne Zellen lassen sich mit Kunststoffelektroden verbinden
Forschern der Universität Linköping ist es gelungen, eine enge Verbindung zwischen einzelnen Zellen und organischer Elektronik herzustellen. Die in Science Advances veröffentlichte Studie legt den Grundstein für eine zukünftige Behandlung neurologischer und anderer Erkrankungen mit sehr hoher Präzision. „Wir könnten einzelne Zellen gezielt ansprechen und untersuchen, wie sich dies auf ihre Fähigkeit auswirkt, gesund und funktionsfähig zu bleiben“, sagt Chiara Musumeci, Forscherin am Laboratory of Organic Electronics, LOE, der Universität Linköping. Das Gehirn wird durch elektrische Signale gesteuert, die bei der Kommunikation zwischen den Gehirnzellen in chemische Substanzen umgewandelt werden. Es ist seit langem bekannt, dass verschiedene Teile des Gehirns mithilfe von Elektrizität stimuliert werden können. Die Methoden sind jedoch oft unpräzise und wirken sich auf große Teile des Gehirns aus. Manchmal sind Metallelektroden erforderlich, um den richtigen Teil des Gehirns zu treffen, was das Risiko birgt, dass die harte…
