mRNA-Impfstoffe: Schwere Nebenwirkungen bei Kindern
Die aktuellen wissenschaftlichen Studien zeigen ein differenziertes Bild der schweren Nebenwirkungen von mRNA-Impfstoffen bei Kindern. Eine umfassende Analyse von über 25.500 Kindern ergab wichtige Erkenntnisse: Bei Kindern über 5 Jahren wurde ein 3,77-fach erhöhtes Risiko für schwere unerwünschte Ereignisse im Vergleich zur Placebogruppe festgestellt (0,4% vs 0,1%)[1]. Bei jüngeren Kindern unter 5 Jahren zeigte sich hingegen kein erhöhtes Risiko für schwere Nebenwirkungen[1]. Besonders auffällig war bei den jüngeren Kindern ein erhöhtes Risiko für Infektionen der unteren Atemwege (LRTI). Das relative Risiko lag hier bei 2,80, was bedeutet, dass geimpfte Kinder ein fast dreifach höheres Risiko für diese Infektionen aufwiesen (0,6% vs 0,3%)[1]. Myokarditis als spezifische Nebenwirkung Die Herzmuskelentzündung (Myokarditis) stellt eine der am besten dokumentierten schweren Nebenwirkungen dar. Die Inzidenzrate wurde mit etwa 6 Fällen pro Million verabreichter Impfdosen berechnet[8]. Dabei zeigen sich deutliche alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede: – Bei…
