Bundeswehrkrankenhaus und Charité kooperieren
Im Fokus der Kooperation steht die Infektionsmedizin, der in einer globalisierten Welt, die durch Klimawandel, Krieg und Migration geprägt ist, eine entscheidende Bedeutung zukommt. Die Eckpunkte dafür haben beide Häuser in einem Letter of Intent (LOI) festgehalten, der gestern von Prof. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité, und Generalstabsarzt Dr. Johannes Backus, Kommandeur Gesundheitseinrichtungen der Bundeswehr, unterzeichnet wurde. Gemeinsam wollen die Charité und das Bundeswehrkrankenhaus ein Trainings- und Simulationszentrum für die Behandlung hochansteckender und schwerwiegender Infektionserkrankungen etablieren und die fachliche Aus-, Fort- und Weiterbildung stärken. Die geplante Zusammenarbeit baut auf einer bereits bestehenden Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bundeswehrkrankenhaus Berlin und der Charité zur fachlichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, gemeinsamen Patientenversorgung, Wissenschaft, Forschung und Lehre auf. Die neue Kooperationsvereinbarung sieht gemeinsame Ausbildungs- und Trainingseinheiten von spezialisiertem medizinischem Personal für die Arbeit auf der Sonderisolierstation für die Versorgung von Patienten, die an einer…
