Forschern gelingt 3D-Röntgenbild eines Skyrmions
Ein schwer zu beschreibendes Nanoobjekt namens magnetisches Skyrmion könnte eines Tages neue mikroelektronische Geräte hervorbringen, die viel mehr leisten können – beispielsweise riesige Datenmengen speichern – und dabei viel weniger Strom verbrauchen. Doch um Skyrmionen jemals zuverlässig in Rechengeräten, darunter auch Quantencomputern, einsetzen zu können, müssen Forscher sie noch genauer verstehen. Peter Fischer, leitender Forscher am Lawrence Berkeley National Laboratory (Berkeley Lab) des Energieministeriums, leitete ein Projekt zur Erstellung von 3D-Röntgenbildern von Skyrmionen, mit denen sich die Ausrichtung der Spins im gesamten Objekt charakterisieren oder messen lässt. „Unsere Ergebnisse bilden die Grundlage für die Nanometertechnik für Spintronikgeräte“, sagte Fischer. Die Arbeit wurde kürzlich in Science Advances veröffentlicht . Man kann sich magnetische Skyrmionen wie rotierende Magnetkreise vorstellen, erklärt David Raftrey, ein studentischer Forscher in Fischers Team, der der Hauptautor dieser Studie war. Im Zentrum zeigt der magnetische Spin nach oben,…


