Cyberangriff legt IT-Systeme der Warener Klinik lahm
Die Klinik am Amsee in Waren (Müritz) ist Opfer eines großangelegten Cyberangriffs geworden. Alle zentralen Server des Krankenhauses wurden durch einen kriminellen Crypto-Überfall verschlüsselt, wodurch sämtliche IT-Systeme einschließlich E-Mail-Dienste außer Betrieb gesetzt wurden[1][2]. Auswirkungen und Notfallmaßnahmen Der Angriff betrifft nicht nur die Warener Klinik, sondern auch andere Einrichtungen des Johannesstift Diakonie, zu dem das Krankenhaus gehört. Trotz der massiven Störung läuft der Betrieb in allen betroffenen Einrichtungen dank aktivierter Notfallkonzepte stabil weiter[1]. Allerdings müssen an einigen Standorten planbare Eingriffe verschoben werden[1]. Reaktion der Klinikleitung Dr. med. Lutz Fritsche, Vorstand Medizin beim Johannesstift Diakonie, betont die allgegenwärtige Gefahr solcher Angriffe: „Die Sicherheit der IT ist ein ständiger Wettlauf mit weltweit vernetzten kriminellen Hackern. Eine Gefahr, der im Grunde alle Unternehmen ausgesetzt sind.“[1] Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass Daten entwendet wurden[1]. Laufende Untersuchungen und Wiederherstellungsarbeiten Ein externes Critical Response Team…
