Faseroptische Biosensoren: Auf dem Weg zum Labor in der Tränenflüssigkeit
Tränenflüssigkeit entwickelt sich zunehmend zu einer attraktiven Quelle diagnostischer Informationen, da sie einfach und nicht-invasiv gewonnen werden kann. Veränderungen in der Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit spiegeln häufig zugrunde liegende physiologische Zustände wider, wodurch Tränenflüssigkeit ein wertvolles Medium zur Überwachung von Augenerkrankungen darstellt. Der neu entwickelte Biosensor zielt auf zwei Proteine ab, die mit diabetischer Retinopathie in Verbindung stehen: Durch die gleichzeitige Erfassung beider Biomarker liefert das System im Vergleich zu herkömmlichen Einzelzieltests ein umfassenderes Bild der Netzhautgesundheit.Eine miniaturisierte faseroptische Sensorplattform Die Technologie basiert auf aus optischen Fasern gefertigten, halbverteilten Interferometersensoren (SDI). Diese miniaturisierten Geräte sind leicht, unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen und eignen sich für die Vor-Ort-Überwachung. Nach der Herstellung funktionalisierten die Forscher die Faserspitzen mit spezifischen Antikörpern, wodurch eine selektive Bindung an die Zielbiomarker ermöglicht wurde. Wenn Proteine ??an die Sensoroberfläche binden, ändert sich das optische Signal – dies erlaubt eine…

