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USA: Entlassungswelle erschüttert MedTech Branche

Nachdem es in der Medizintechnikbranche im Laufe des Jahres 2023 zu zahlreichen Entlassungen kam – unter anderem bei Top-Unternehmen wie Medtronic, Abbott und Johnson & Johnson – gab es in diesem Jahr bereits mehrere Ankündigungen ähnlicher Natur:. Zimmer Biomet gab am Donnerstag bekannt, dass es etwa 540 Mitarbeiter entlassen werde , etwa 3 % seiner weltweiten Belegschaft, und Globus Medical habe in Kalifornien mehr als 150 Mitarbeiter entlassen . Unterdessen plant auch Illumina, bis zum 12. März 111 Mitarbeiter in seinem Hauptsitz in San Diego zu entlassen

Deutsche mit Migrationshintergrund in großer Angst

51 Prozent aller Deutschen mit Migrationshintergrund bereiten die Pläne von radikalen Rechten zu massenhaften Abschiebungen große oder sehr große Angst. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des ARD-Magazins „Panorama“ ergeben. Im vergangenen November wurde bei einem Treffen in Potsdam auch über die Ausweisung von „nicht-assimilierten“ deutschen Staatsbürgern diskutiert. Das Recherchenetzwerk „Correctiv“ hatte über die Zusammenkunft von Rechtsextremisten berichtet, unter ihnen AfD-Politiker und Mitglieder der WerteUnion. 2022 lebten 23,8 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 28,7 Prozent. Fast genau die Hälfte hat die deutsche Staatsangehörigkeit, rund zwölf Millionen Menschen. Ein Großteil davon ist bereits in Deutschland geboren. Die in Potsdam diskutierten „Massenabschiebungspläne“ machen selbst Deutschen ohne Migrationshintergrund Angst. In der repräsentativen infratest dimap-Umfrage im Auftrag von „Panorama“ sagten auch 48 Prozent der Befragten ohne ausländische Wurzeln, dass ihnen die Pläne große oder sehr große Angst… 

Ein Durchbruch in der PCOS-Diagnose

2024-02-05 13:51:00 Roche Diagnostics hat die CE-Kennzeichnung für seinen Anti-Müller-Hormon (AMH) Plus-Immunoassay Elecsys erhalten, was einen bedeutenden Durchbruch bei der Diagnose des polyzystischen Ovarialsyndroms (PCOS) darstellt. Dieser Bluttest, der bereits im NHS implementiert wurde, bietet eine zweckmäßigere, komfortablere und kulturell sensiblere Alternative zum üblichen transvaginalen Ultraschall für Frauen mit Verdacht auf PCOS. Ein besser zugänglicher […] Ein Durchbruch in der PCOS-Diagnose

Antibiotikaverbrauch unter dem Niveau vor der Pandemie

Im Jahr 2022 wurden insgesamt 31 Millionen Verordnungen von Antibiotika im Wert von 733 Millionen Euro zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgerechnet. Das entspricht fast jeder 25. ambulanten Verordnung in der GKV. Der Anteil der Reserveantibiotika lag mit 42 Prozent weiter auf ähnlichem Niveau wie in den „Corona-Jahren“ 2020 und 2021 und etwa 5 Prozent unter dem Verordnungsanteil von 2019. Das WIdO verzeichnet für diese Wirkstoffe bereits seit 2013 sinkende Verordnungszahlen.

Mit besseren MRT-?Scans der Myelinscheiden im Gehirn soll Multiple Sklerose frühzeitig erkannt werden. | Copyright: ETH Zürich

Vorsorgediagnostik: MRT kann Multiple Sklerose visualisieren

ETH-?Forschende haben ein neues Verfahren der Magnetresonanztomographie (MRT) entwickelt mit dem Multiple Sklerose (MS) frühzeitig erkannt und besser überwacht werden kann. Das Verfahren bildet die Myelinscheiden im Gehirn genauer als bisher möglich ab. Der Verlust der Myelinscheiden ist ein wichtiges Merkmal der Multiplen Sklerose. Das neue MRT-?Verfahren mit speziellem Kopfscanner könnte Forschenden auch dazu dienen, weitere feste Gewebetypen wie Bindegewebe, Sehnen und Bänder besser sichtbar machen. Das neue MRT-?Verfahren der ETH-?Forschenden misst den Myelingehalt direkt. Es versieht die MRT-?Aufnahmen des Gehirns mit Zahlenwerten. Diese zeigen, wie viel Myelin an einer bestimmten Stelle im Vergleich zu anderen Bereichen des Bildes vorhanden ist. So bedeutet die Zahl 8, dass der Myelingehalt an dieser Stelle nur 8 Prozent von einem Maximalwert von 100 beträgt, was auf eine deutliche Ausdünnung der Myelinscheiden hinweist. Grundsätzlich gilt: Je dunkler der Bereich und je kleiner die Zahl… 

DKFZ zertifiziert Zentrum für Personalisierte Onkologie (ZPO) 

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat das neu gegründete Zentrum für Personalisierte Onkologie (ZPO) der Universitätsmedizin Mainz zertifiziert. Das in die Strukturen des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen (UCT) Mainz eingebettete neue Zentrum ist ein weiterer Meilenstein zur Verbesserung der Versorgung von Tumorpatient:innen in Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, Betroffene mit einer Krebserkrankung eine bestmögliche individuelle Behandlung zu ermöglichen. Dies basiert auf einem detaillierten Verständnis von Mechanismen der Tumorentstehung. Das ZPO ist das erste zertifizierte Zentrum dieser Art in Rheinland-Pfalz und eines von 16 zertifizierten Zentren für personalisierte Medizin in Deutschland, die diese komplexen Untersuchungen mit direkten Empfehlungen für Patientinnen und Patienten anbieten.

Stress beeinflusst Gehirn und Psyche

Chronischer Stress wirkt sich auf das Immunsystem und das Gehirn aus. Forschende der UZH zeigen, dass unter Stress ein bestimmtes Enzym aus Immunzellen ins Gehirn gelangt. Bei Mäusen bewirkt es, dass sie sich zurückziehen und soziale Kontakte meiden. Dieser neu entdeckte Zusammenhang von Körper und Geist bei stressbedingten psychischen Erkrankungen könnte zu neuen Behandlungen bei Depressionen führen.

Dr. Larysa Baraban - Leiterin der HZDR-Abteilung Nano-Mikrosysteme für Biowissenschaften | Quelle: Anja Schneider | Copyright: HZDR / Anja Schneider

HZDR entwickelt neuartiges Nano-Biosensorgerät

Ein Forschungsteam um Dr. Larysa Baraban am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) entwickelt intelligente, miniaturisierte Biosensorgeräte und -systeme unter Verwendung von Nanomaterialien, um Biomoleküle und Zellen sowie biochemische Reaktionen oder Prozesse als Marker von Krankheiten bestimmen zu können. In einer aktuellen Veröffentlichung in Biosensors and Bioelectronics beschreibt das Team die Entwicklung eines portablen, handtellergroßen Testsystems, das bis zu 32 Analysen einer Probe gleichzeitig durchführen kann.

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REPORT: Gene Editing-Technologien 2024

Der Bericht „Europe Gene Editing Technologies Market: Analysis and Forecast, 2023-2032“ wurde dem Angebot von ResearchAndMarkets.com hinzugefügt und ist jetzt verfügbar. Danach wurde der europäische Markt für Gene Editing-Technologien im Jahr 2023 auf 0,37 Mrd. $ geschätzt und wird bis 2032 voraussichtlich 3,26 Mrd. $ erreichen, mit einer CAGR von 27,24 % im Prognosezeitraum 2023-2032.

Tyber Medical hat die Zulassung für sein anatomische Plattensystem in Kanada erhalten. Das US-Unternehmen hatte zuvor die FDA 510(k) in den USA erhalten und wurde nun auch durch Health Canada zugelassen. Tyber Medical ist ein führender Hersteller von orthopädischen Produkten, der orthopädische Implantate für den Trauma-, Extremitäten- und Wirbelsäulenmarkt als Eigenmarke anbietet.

Anatomisches Plattensystem von Tyber Medical für Kanada zugelassen

Tyber Medical LLC, ein führender Hersteller von orthopädischen Produkten, der orthopädische Implantate für den Trauma-, Extremitäten- und Wirbelsäulenmarkt als Eigenmarke anbietet, hat die Zulassung für das anatomische Plattensystem in Kanada erhalten. Das umfassende Portfolio hatte zuvor die FDA 510(k) in den USA erhalten und wurde nun durch Health Canada zugelassen.

V.l.n.r.: Daniela Kahlert, Geschäftsführerin der Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Dr. Claudia Fleischer, Geschäftsführerin der Roche Diagnostics GmbH und Prof. Dr. Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG, präsentieren gemeinsam die Jahresergebnisse 2023 für Roche in Deutschland. Foto: Roch

Roche in Deutschland trotzt allen Krisen

Mit einem Gesamtumsatz von 8,3 Milliarden Euro (+2,4 Prozent) blickt Roche in Deutschland auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück – ein Jahr, das stark von globalen Krisen und unsicheren gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen geprägt war. Basierend auf einer hohen Nachfrage nach neuen innovativen Arzneimitteln in der deutschen Versorgungslandschaft konnte die Pharma-Sparte ein Wachstum von 4 Prozent verzeichnen.

Re-engineering von Immunzellen beflügelt Lupusforschung

Die in Nature Communications vorgestellte Forschungsarbeit zeigt einen neuartigen Ansatz auf, bei dem die eigenen Immunzellen umgestaltet werden, um das überaktive Immunsystem zu unterdrücken. Dieses überaktive System tritt bei Lupusnephritis auf.