Evanston (LabNews Media LLC) – Forschungsanträge mit stärkeren Anzeichen von KI-unterstütztem Schreiben hatten eine um vier Prozentpunkte höhere Wahrscheinlichkeit, Förderung vom US-National Institutes of Health (NIH) zu erhalten. Das ergab eine Studie der Kellogg School of Management der Northwestern University unter Leitung von Dashun Wang und Yifan Qian.
Die Anträge mit höherer Beteiligung großer Sprachmodelle (LLM) ähnelten tendenziell stärker bereits geförderten Ideen. Die Studie erschien in den Proceedings of the National Academy of Sciences.
Die Nutzung von KI-Unterstützung bei der Antragsstellung stieg ab 2023 stark an. Anträge mit höheren KI-Signalen produzierten später mehr Publikationen, allerdings konzentrierte sich der zusätzliche Output eher auf gewöhnliche als auf hochzitierte Arbeiten.
Die semantische Ähnlichkeit zu bereits geförderten Projekten war bei stärker KI-gestützten Anträgen höher. Dies betraf sowohl vertrauliche Anträge als auch geförderte Awards.
