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Modelle sagen Schweregrad von Lungenentzündungen bei Kindern voraus

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Forscher entwickelten pragmatische Modelle, die eine präzise Unterscheidung zwischen leichter, mittelschwerer und schwerer Lungenentzündung bei Kindern ermöglichen. Diese basieren auf Erkenntnissen einer Studie, die vom internationalen Pediatric Emergency Research Network (PERN) in 73 Notaufnahmen in 14 Ländern durchgeführt wurde. Die neuen Vorhersageinstrumente sollen die Beurteilung durch Ärzte bei der Entscheidung unterstützen, ob eine Lungenentzündung bei einem Kind einen Krankenhausaufenthalt oder eine Intensivbehandlung erfordert. Die Studie wurde in Lancet Child and Adolescent Health veröffentlicht. Ambulant erworbene Lungenentzündungen zählen weltweit zu den häufigsten Infektionen bei Kindern und sind in den USA einer der häufigsten und teuersten Gründe für Krankenhausaufenthalte von Kindern. Obwohl sich die meisten Kinder mit einer Lungenentzündung nach einer leichten Erkrankung vollständig erholen, erkranken etwa 5 Prozent schwer und entwickeln schwerwiegende Komplikationen. „Obwohl nur bei einem kleinen Prozentsatz der Kinder mit Lungenentzündung ein schwerer Verlauf eintritt, ist es entscheidend, diese Patienten… 

Synthetische Chemikalien in Lebensmitteln bedrohen die Gesundheit

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Wissenschaftler weisen auf zunehmende gesundheitliche Folgen durch den Kontakt mit synthetischen Chemikalien in Lebensmitteln hin. Der in der Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlichte Artikel erörtert Arten und Quellen synthetischer Lebensmittelkontaminanten, insbesondere Chemikalien, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, beispielsweise aus Lebensmittelverpackungen und der Lebensmittelverarbeitung, sowie deren zunehmende Präsenz in hochverarbeiteten Lebensmitteln. Unter Berücksichtigung einer Vielzahl wissenschaftlicher Studien und regulatorischer Initiativen bietet der Artikel einen umfassenden Überblick über das Thema, skizziert den zukünftigen Forschungsbedarf und stellt bestehende Optionen und neue Ansätze für den nachhaltigen Übergang zu einem sichereren Lebensmittelsystem vor. Kernpunkte der Veröffentlichung :  DOI 10.1038/s41591-025-03697-5

Produktion von Blutstammzellen für die regenerative Medizin rückt näher

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Stammzellen können jeden anderen Zelltyp produzieren; man muss sie nur richtig steuern. Aus biologischer Sicht bedeutet dies, das richtige genetische Programm zu aktivieren, indem man im richtigen Moment die richtigen Tasten drückt, also die richtigen Gene. Blutkrebspatienten benötigen häufig den Ersatz ihrer Blutstammzellen im Knochenmark, dem blutbildenden Gewebe, in dem der Krebs wächst. Leider ist es manchmal zu schwierig, einen passenden Spender zu finden. Was wäre, wenn wir die Zellen, die Blut bilden, im Labor direkt aus Stammzellen herstellen und sie zur Regeneration eines neuen und gesunden Knochenmarks nutzen könnten? Dazu müsste man wissen, welche Gene in einer Stammzelle aktiviert werden müssen. In einem Kraftakt untersuchte das Team um Dr. Anna Bigas Tausende von Genen im Mäusegenom, um herauszufinden, welche eine embryonale Stammzelle in eine Blutvorstufe oder, genauer gesagt, in eine hämatopoetische Stammzelle (HPSC) verwandeln können. Das Screening identifizierte eine… 

Gene on the X chromosome is the reason for the fiery coat of red tabby cats

From Tama, Japan's most famous stationmaster cat, to the red-haired Garfield who loves lasagna, cats with orange fur are both cultural icons and beloved pets. However, their characteristic color has a genetic difference: most orange tabby cats are male, while calico and tortoiseshell cats are almost always female. This pattern suggests an unknown "orange gene" on the X chromosome, the identification of which has eluded scientists for decades. Researchers at Kyushu University, Japan, have now discovered the X-chromosomal mutation responsible for orange fur in domestic cats. This deletion mutation, where a segment of DNA is missing, not only explains the peculiarity of red genetics but also reveals a completely new mechanism for promoting orange coloration in animals. The findings are confirmed by a second independent study by researchers at Stanford University, USA. Both papers are published simultaneously on May 15, 2025, in Current Biology.… 

Labormedizin in der Schweiz: Die Übersicht

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Die Labormedizin ist ein zentraler Bestandteil des Schweizer Gesundheitssystems und spielt eine entscheidende Rolle bei der Diagnose, Behandlung und Prävention von Krankheiten. In einem Land, das für seine hohe medizinische Qualität und Präzision bekannt ist, hat sich die Labormedizin als unverzichtbare Disziplin etabliert, die durch Innovation, Effizienz und Qualitätssicherung das Leben von Patienten verbessert. Dieser Bericht beleuchtet die aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven der Labormedizin in der Schweiz, ihre Bedeutung für die Gesundheitsversorgung und die technologischen Fortschritte, die den Sektor prägen. Struktur und Organisation der Labormedizin Die Labormedizin in der Schweiz ist ein hochentwickeltes Netzwerk aus privaten und öffentlichen Laboratorien, das flächendeckend Analysen für Arztpraxen, Spitäler, Apotheken und andere medizinische Einrichtungen bereitstellt. Rund 7000 Praxislabore, etwa 50 private Auftragslabore und zahlreiche Spital- und Universitätslabore bilden das Rückgrat dieses Systems. Diese Labore führen jährlich Millionen von Analysen durch, die etwa 60… 

World's first child treated with personalized CRISPR gene-editing therapy

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In einem historischen medizinischen Durchbruch wurde ein Kind mit einer seltenen genetischen Störung von einem Team des Children’s Hospital of Philadelphia (CHOP) und Penn Medicine erfolgreich mit einer maßgeschneiderten CRISPR-Gen-Editierungstherapie behandelt . Der Säugling KJ wurde mit einer seltenen Stoffwechselerkrankung namens schwerer Carbamoylphosphat-Synthetase-1-Mangel (CPS1-Mangel) geboren. Nachdem er die ersten Monate seines Lebens im Krankenhaus mit einer sehr restriktiven Diät verbracht hatte, erhielt KJ im Februar 2025 im Alter zwischen sechs und sieben Monaten die erste Dosis seiner maßgeschneiderten Therapie. Die Behandlung verlief sicher und er wächst gut und gedeiht prächtig. Der Fall wurde heute in einer Studie des New England Journal of Medicine detailliert beschrieben und auf der Jahrestagung der American Society of Gene & Cell Therapy in New Orleans vorgestellt . Diese bahnbrechende Entdeckung könnte einen Weg für die erfolgreiche Anwendung der Genomeditierungstechnologie zur Behandlung von Menschen mit seltenen Krankheiten ebnen, für die es keine medizinische Behandlung gibt.… 

Drought 2025 endangers Germany's hospitals

Jahrhundertdürre 2025: Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung deutscher Krankenhäuser. Deutschland erlebt im Jahr 2025 eine der schwersten Dürreperioden seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die anhaltende Trockenheit stellt nicht nur die Landwirtschaft und Ökosysteme, sondern auch die öffentliche Infrastruktur vor große Herausforderungen. Besonders im Fokus steht die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser – eine kritische Ressource, deren kontinuierliche Verfügbarkeit für Krankenhäuser von existenzieller Bedeutung ist. Die aktuelle Dürresituation: Ursachen, Ausmaß und regionale Unterschiede Die Dürre 2025 ist das Resultat eines außergewöhnlich niederschlagsarmen Winters und Frühjahrs. Bereits im Winterhalbjahr 2024/25 fielen mit rund 155 Litern pro Quadratmeter nur etwa 82 Prozent des durchschnittlichen Niederschlags der Referenzperiode 1991–2020[9]. Besonders der Februar und März 2025 waren extrem trocken: Im März lag das Niederschlagsniveau bei nur 21 Prozent des langjährigen Mittels, was den sechsttrockensten März seit 1881 markiert[9]. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet, dass es deutschlandweit seit 1931 noch… 

High costs for laboratory analyses in Switzerland

Eine Untersuchung des SRF-Konsumentenmagazins «Kassensturz» vom 4. Februar 2025 zeigt, dass Laboranalysen in der Schweiz deutlich teurer sind als im Ausland. Eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) verglich die Preise von 45 gängigen Tests mit denen in Belgien, Frankreich und den Niederlanden. Ergebnis: In der Schweiz sind Labortests im Durchschnitt 67,5 Prozent teurer, selbst unter Berücksichtigung höherer Löhne, Mieten und Energiekosten. Ein Beispiel ist der CRP-Test zur Entzündungsdiagnose, der im Ausland 4,08 Franken kostet, in der Schweiz jedoch 9,00 Franken. Der Krankenkassenverband und der Preisüberwacher fordern eine Senkung der Labortarife, da die hohen Kosten die Krankenkassenprämien belasten. Der Preisüberwacher verweist auf eine frühere Untersuchung aus dem Jahr 2022, die ähnliche Ergebnisse zeigte, und sieht ein Sparpotenzial von über 100 Millionen Franken. Ein Nationalrat unterstreicht die Notwendigkeit, auf Basis internationaler Vergleiche zu handeln. Hingegen bestreitet der Laborverband, dass… 

Fahrplan für sichere „Living Labs“ in der Medizin vorgestellt

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Forschende des Else Kröner Fresenius Zentrums (EKFZ) für Digitale Gesundheit der TU Dresden, des Zentrums für Klinische Neurowissenschaften am Universitätsklinikum Dresden und der Ethikkommission der TUD haben in der Zeitschrift „Science Advances“ einen Fahrplan für die Umsetzung sicherer und regelkonformer „Living Labs“ in der Medizin veröffentlicht. Ziel ist es, flexible Rahmenbedingungen zu schaffen, um Innovationen in der KI-gestützten, digitalen Gesundheitsversorgung zu beschleunigen. Living Labs sind reale Testumgebungen, in denen neue Technologien wie KI, mobile Gesundheits-Apps oder tragbare Sensoren unter klinischen Bedingungen erprobt werden. Sie ermöglichen die frühzeitige Einbindung von Patient:innen und medizinischem Personal, um die Praxistauglichkeit und den Nutzen digitaler Anwendungen sicherzustellen. Die Flexibilität dieser Labs steht jedoch oft im Konflikt mit den starren EU-Regulierungen für Medizinprodukte, die nicht auf adaptive Technologien ausgelegt sind. Die Autor:innen betonen, dass Flexibilität und Sicherheit durch klare ethische und rechtliche Leitplanken vere, wie sie… 

BWA sieht Wegfall von über 100.000 Stellen in Deutschland

 „Das Jahr 2025 ist noch nicht einmal zur Hälfte vorüber und die deutsche Wirtschaft hat bereits mehr als 100.000 Stellenstreichungen angekündigt“, sorgt sich Harald Müller, Geschäftsführer der Bonner Wirtschafts-Akademie (BWA), um den Wirtschaftsstandort Deutschland. Allein bei Volkswagen seien ab Juli durch das Ende der Jobgarantie bis zu 35.000 Stellen gefährdet. „Nicht alle Entlassungen sind schon für dieses Jahr vorgesehen“, räumt er ein, „aber ist es wirklich tröstlich, wenn diese Streichungen erst im nächsten oder übernächsten Jahr stattfinden?“ Er weist darauf hin, dass 2024 schon bereits knapp 70.000 Industriearbeitsplätze in Deutschland verloren­gegangen seien. BWA-Chef Harald Müller benennt neben Volkswagen weitere angekündigte Massenentlassungen: Deutsche Bahn (Abbau von 30.000 Stellen), ZF Friedrichshafen (bis zu 14.000 Stellen), Thyssenkrupp (11.000 Stellen, davon 5.000 direkt und 6.000 durch Auslagerung), Audi (7.500 Stellen), Siemens (6.000 Stellen weltweit, davon 2.850 in Deutschland), Commerzbank (3.300 Stellen), Porsche (3.900 Stellen),…