Wassermangel in Deutschland: Bedrohung für die Bundeswehr
Deutschland, als eines der wasserreichsten Länder Europas, steht vor einer paradoxen Herausforderung: Trotz insgesamt ausreichender Niederschläge führt der Klimawandel zu einer zunehmenden Wasserknappheit, die sich in anhaltenden Dürrephasen und sinkenden Grundwasserspiegeln manifestiert. Offizielle Daten des Umweltbundesamts (UBA) und des Deutschen Geoforschungszentrums (GFZ) zeigen, dass das Land in den letzten zwei Jahrzehnten jährlich etwa 2,5 Kubikkilometer Süßwasser verloren hat – eine Menge, die über 20 Jahre dem Volumen des Bodensees entspricht. Der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) unterstreicht dies: Im Frühjahr 2025 war der März der trockenste seit Messbeginn 1881, mit nur 21 Prozent des üblichen Niederschlags, was zu einem markanten Rückgang der Bodenfeuchte führte, insbesondere im Norden und Osten. Diese Entwicklungen sind nicht nur ökologische Warnsignale, sondern stellen direkte Bedrohungen für die nationale Sicherheit dar, insbesondere für die Bundeswehr und den Bevölkerungsschutz. Sie fordern eine umfassende Anpassung der Strategien,…
