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AI-Agents verbrauchen massiv mehr Tokens als erwartet

KI-Agenten, die komplexe Aufgaben autonom erledigen sollen, sind deutlich teurer als gedacht. Sie verbrauchen bis zu 1000-mal mehr Tokens als einfache Code-Reasoning- oder Chat-Anwendungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Stanford Digital Economy Lab. Die hohe Token-Nutzung entsteht vor allem durch den kontinuierlichen Aufbau des Kontextfensters: Jeder neue Schritt führt dazu, dass der Agent den gesamten bisherigen Verlauf erneut verarbeiten muss. Dadurch wächst der Kontext lawinenartig an. Besonders problematisch ist, dass der Token-Verbrauch kaum vorhersehbar ist – selbst bei identischen Aufgaben schwankten die Kosten um das bis zu 30-Fache. „Agenten sind nicht in der Lage, ihre eigenen Token-Kosten vorherzusagen. Das ist ein grundlegendes Hindernis für ergebnisbasierte Preismodelle“, erklärte Jiaxin Pei, einer der beteiligten Forscher. Modelle unterschätzen den Verbrauch systematisch, und auch für Menschen sei die Einschätzung schwierig. Die Studie „How Do AI Agents Spend Your Money? Analyzing and… 

Studie untersucht globale Häufigkeit von Multipler Sklerose nach Impfungen

Impfungen können in extrem seltenen Fällen mit dem Auftreten von Multipler Sklerose (MS) in zeitlichem Zusammenhang stehen. Eine umfassende Analyse hat nun erstmals die globale Belastung durch impfassoziierte MS-Fälle systematisch untersucht. Die in der Fachzeitschrift Journal of Medical Virology veröffentlichte Studie (DOI: 10.1002/jmv.29591) wertete große internationale Datenbanken aus und identifizierte Berichte über MS-Erkrankungen nach verschiedenen Impfungen. Besonders häufig wurden zeitliche Assoziationen nach Impfungen gegen Hepatitis B, Influenza, Humane Papillomaviren (HPV) und COVID-19 beobachtet. Die Autoren um Ho Geol Woo von der Seoul National University Hospital betonen jedoch, dass die absolute Zahl solcher Fälle sehr gering ist. Das Risiko einer impfassoziierten MS liege deutlich unter dem Nutzen der Impfungen, die Millionen von Menschen vor schweren Infektionskrankheiten schützen. Dennoch sei eine sorgfältige Überwachung seltener neurologischer Nebenwirkungen wichtig, um Risikofaktoren besser zu verstehen und betroffene Personen frühzeitig zu erkennen. Die Studie liefert eine… 

Healthcare-Hosting: Behauptete Compliance oft schwer nachweisbar

Viele Healthcare-Organisationen verlassen sich bei der Speicherung sensibler Patientendaten auf Cloud- und Hosting-Provider, die Compliance mit HIPAA, SOC 2 oder anderen Standards versprechen. Doch ob diese Zusagen tatsächlich belastbar sind, lässt sich häufig nur schwer überprüfen. Wie der Branchendienst Healthcare IT Today berichtet, fehlt es bei vielen Anbietern an transparenten und aktuellen Nachweisen für ihre Sicherheits- und Datenschutzmaßnahmen. Während Zertifizierungen wie SOC 2 Type II oder HITRUST häufig angegeben werden, sind die vollständigen Audit-Berichte selten einsehbar. Dies erschwert es Krankenhäusern, Kliniken und anderen Einrichtungen, echte Risiken zu bewerten. Experten raten, nicht nur auf Zertifikate zu vertrauen, sondern konkrete Nachweise wie aktuelle SOC-Berichte, detaillierte Risikoanalysen und klare Verträge mit Audit-Rechten zu verlangen. Besonders bei sensiblen Gesundheitsdaten sei eine reine „Compliance-Behauptung“ unzureichend. Der Artikel unterstreicht, dass in Zeiten steigender Cyberangriffe auf das Gesundheitswesen eine echte Überprüfbarkeit der Sicherheitsmaßnahmen von Hosting-Partnern entscheidend für… 

KI-Medizinratschläge beeinflussen Behandlungsentscheidungen der meisten Nutzer

Fast zwei Drittel der Amerikaner, die Künstliche Intelligenz für medizinische Ratschläge nutzen, handeln danach, ohne einen Arzt zu konsultieren. Das ergab eine Umfrage des US-Versicherungsvermittlers eHealth unter mehr als 1.000 Personen. Etwa die Hälfte der Befragten hat bereits KI-Tools wie ChatGPT, Claude oder Gemini für medizinische Fragen genutzt. Mehr als 80 Prozent der Nutzer gaben an, den medizinischen Empfehlungen der KI zu vertrauen – 29 Prozent sogar vollständig. Mehr als 70 Prozent änderten auf Basis der KI-Ratschläge ihre Entscheidung, ob sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. 36 Prozent verzichteten demnach sogar ganz auf einen Arztbesuch. Die Umfrage zeigt ein hohes Vertrauen in die Technologie, obwohl wissenschaftliche Studien auf erhebliche Risiken hinweisen. Nutzer liefern häufig unvollständige Informationen, und kleinste Formulierungsunterschiede führen zu stark abweichenden Antworten. Experten warnen, dass dies zu falschen oder gefährlichen Entscheidungen führen kann. Die Studie unterstreicht die wachsende… 

Microsoft schränkt Claude Fable 5 intern ein

Microsoft hat die Nutzung des neuen Anthropic-Modells Claude Fable 5 für seine eigenen Mitarbeiter stark eingeschränkt. Grund seuen Bedenken hinsichtlich der geänderten Datenaufbewahrungsrichtlinien von Anthropic, berichtet The Verge. Während das Modell für Kunden von GitHub Copilot und Microsoft Foundry schnell freigeschaltet wurde, steht es The Verge zufolge intern nicht im Modell-Auswahlmenü für Mitarbeiter zur Verfügung. Andere Claude-Modelle bleiben nutzbar, da sie unter Zero-Data-Retention-Regeln (ZDR) laufen. Claude Fable 5, das erste Modell der neuen Mythos-Klasse von Anthropic, erfordert zur Aktivierung neuer Sicherheitsklassifizierer eine temporäre Datenspeicherung. Anthropic behält Prompts und Ausgaben bis zu 30 Tage, in Einzelfällen bis zu zwei Jahre bei Verstößen gegen die Nutzungsrichtlinien. Microsofts Rechtsabteilung prüft derzeit, ob dies mit den strengen Anforderungen an den Schutz von Kundendaten und vertraulichen Informationen vereinbar ist. Das Unternehmen lehnte eine Stellungnahme ab. Die Einschränkung unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen großen Tech-Konzernen und… 

Antibiotikaresistenz-Mutationen verändern Wirts-Pathogen-Interaktionen

Mutationen, die Bakterien gegen Antibiotika resistent machen, können gleichzeitig deren Fähigkeit zur Infektion des Wirts verbessern. Das zeigt eine Studie zu Pseudomonas aeruginosa, die in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht wurde. Forschende um Pablo Laborda vom Rigshospitalet in Kopenhagen beobachteten in klinischen Daten, dass Mutationen im oprD-Gen – klassisch mit Carbapenem-Resistenz assoziiert – auch ohne vorherige Behandlung mit diesen Antibiotika auftraten. Weitere Untersuchungen in Zellkultur- und Infektionsmodellen ergaben, dass der Verlust des Porins OprD die Bakterien weniger anfällig für Verklumpung im Schleim macht und ihnen ein effizienteres Überqueren der Atemwegsepithel-Barriere ermöglicht. Die Mutanten hafteten besser an Epithelzellen und zeigten veränderte Oberflächeneigenschaften, darunter eine veränderte elektrische Ladung. Dadurch entkamen sie der mechanischen Falle des Mukus und konnten schneller in tiefere Gewebeschichten vordringen. Dieser Effekt war auch in klinischen Isolaten nachweisbar und ließ sich durch Wiederherstellung des oprD-Gens umkehren. Die Ergebnisse zeigen,… 

La función mitocondrial protegida explica la resiliencia cognitiva en la patología de Alzheimer

Manche Menschen tragen die typischen Alzheimer-Merkmale wie Amyloid-Plaques und Tau-Veränderungen im Gehirn, bleiben aber bis ins hohe Alter kognitiv gesund. Ein neues systembiologisches Forschungsprojekt hat nun gezeigt, dass eine erhaltene mitochondriale Energieproduktion der entscheidende Schutzfaktor sein könnte. Die in der Fachzeitschrift „Communications Biology“ veröffentlichte Studie von Priyanka Baloni und Purba Mandal (Purdue University) analysierte fast 8.000 Proteine aus Hirngewebe von Personen mit klinischer Alzheimer-Erkrankung, asymptomatischer Alzheimer-Pathologie (AsymAD) und gesunden Kontrollen. Während bei Alzheimer-Patienten mitochondriale Stoffwechselwege wie die Elektronentransportkette, der TCA-Zyklus und die Fettsäureoxidation stark herunterreguliert waren, blieben diese in den resilienten Gehirnen trotz vergleichbarer Amyloid- und Tau-Belastung weitgehend intakt. Die Forscher vergleichen die Mitochondrien mit dem Motor eines Autos: Auch bei äußerlichen Schäden (Plaques und Tau) kann ein funktionierender Motor die Leistungsfähigkeit aufrechterhalten. NADH, ein zentraler Cofaktor der Energieproduktion, erwies sich als besonders wichtiger Marker für diese Resilienz. Die Ergebnisse… 

Nuevo mecanismo inmunitario conecta la migraña con aura con el dolor de cabeza

Forschende haben einen neuen Immunweg entdeckt, der die sogenannte Spreading Depolarization (SD) – die Ursache der Migräne-Aura – mit der Entstehung von Kopfschmerzen verbindet. Die Aktivierung des cGAS-STING-Signalwegs spielt dabei eine zentrale Rolle bei der neuroinflammatorischen Reaktion und der Schmerzempfindlichkeit. In einer Studie an Mäusen, die in der Fachzeitschrift „The Journal of Headache and Pain“ veröffentlicht wurde, zeigte sich, dass eine einzelne SD-Welle den cGAS-STING-Pfad im Kortex aktiviert und die Expression von Interferon-beta sowie eine Mikroglia-Aktivierung nach sich zieht. Die pharmakologische Aktivierung dieses Wegs mit einem Agonisten verringerte sowohl die Anfälligkeit für SD als auch die Entwicklung einer periorbitalen mechanischen Allodynie – einem maßgeblichen Modell für migräneartige Kopfschmerzen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der cGAS-STING-Pfad ein wichtiger Vermittler der sterilen Neuroinflammation nach SD ist und somit eine Brücke zwischen Aura und Kopfschmerzphase schlägt. Die Modulation dieses angeborenen Immunwegs könnte… 

EBGLYSS aprobado con nueva dosificación de ocho semanas para la neurodermis

La agencia estadounidense de medicamentos, la FDA, ha aprobado una nueva opción de dosificación para el medicamento contra la neurodermis EBGLYSS (Lebrikizumab) del grupo farmacéutico Eli Lilly. Los pacientes a partir de 12 años y con un peso corporal de al menos 40 kilogramos con dermatitis atópica de moderada a grave podrán recibir en el futuro, tras la fase inicial, una dosis de mantenimiento cada ocho semanas, solo seis inyecciones al año. La aprobación amplía la terapia de mantenimiento mensual ya existente. Los pacientes necesitarán así significativamente menos inyecciones, lo que debería reducir considerablemente la carga del tratamiento. La nueva opción se basa en datos a largo plazo del estudio de fase 3 ADjoin, así como en modelos de exposición-respuesta. "Esta aprobación brinda a los afectados la posibilidad de controlar su enfermedad con muchas menos interrupciones", explicó Adrienne Brown, presidenta de Lilly Immunology. El medicamento puede utilizarse sin terapias tópicas concomitantes y ofrece un control duradero de la enfermedad. En el estudio de extensión de 32 semanas, la dosificación de ocho semanas mostró una eficacia sostenida sin nuevos riesgos de seguridad. Los efectos secundarios más comunes siguieron siendo conjuntivitis, reacciones en el lugar de la inyección y herpes… 

Los medicamentos GLP-1 pueden reducir el consumo excesivo de alcohol

Los medicamentos de la clase GLP-1, que en realidad se utilizan para tratar la diabetes y la obesidad, pueden reducir significativamente el consumo de alcohol en personas con adicción al alcohol y sobrepeso. Esto se desprende de un estudio clínico realizado por investigadores dirigidos por Anders Fink-Jensen del Hospital Universitario de Copenhague y publicado en la revista "The Lancet". En el estudio aleatorizado y controlado con placebo, 108 participantes con trastorno por consumo de alcohol (TCA) y obesidad recibieron una inyección semanal de semaglutida o un placebo durante 26 semanas. Todos los participantes también participaron en una terapia cognitivo-conductual. El grupo que recibió semaglutida experimentó una reducción significativamente mayor en los días de consumo excesivo de alcohol, la cantidad total de consumo de alcohol al mes, la cantidad de consumo de alcohol por día de consumo y el deseo de beber. Los biomarcadores de consumo de alcohol y daño hepático también mejoraron de manera más significativa. Además, se produjo una mayor pérdida de peso. Los efectos secundarios más comunes fueron molestias gastrointestinales leves a moderadas y transitorias, como náuseas o estreñimiento, que en el…