Globale Ungleichheiten in der Versorgung von Frauen mit Brust-, Gebärmutterhals- und Eierstockkrebs aufgedeckt
Eine umfassende Studie der London School of Hygiene & Tropical Medicine (LSHTM) zeigt erhebliche globale Unterschiede in der Diagnose und Behandlung von Brust-, Gebärmutterhals- und Eierstockkrebs. Die Analyse, basierend auf Daten von über 275.000 Frauen in 39 Ländern zwischen 2015 und 2018, verdeutlicht, dass Frauen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMICs) deutlich seltener frühzeitig diagnostiziert werden und weniger Zugang zu leitliniengerechter Behandlung haben als Frauen in wohlhabenden Ländern (HICs). Die Ergebnisse, veröffentlicht in „The Lancet“, unterstreichen die Dringlichkeit, Früherkennung und Behandlungsmöglichkeiten weltweit zu verbessern, um die Überlebenschancen von Frauen zu erhöhen. Die Studie, Teil des VENUSCANCER-Projekts innerhalb des globalen CONCORD-Programms zur Überwachung von Krebsüberleben, liefert die erste umfassende Analyse von Diagnosestadium, Behandlungsmethoden und deren Übereinstimmung mit internationalen klinischen Leitlinien. In HICs wurden Brust- und Gebärmutterhalskrebs bei etwa 40 Prozent der Frauen im Frühstadium diagnostiziert, während dieser Anteil in…

