Entzündung nach Herzinfarkt lässt sich per PET/CT vorhersagen
Ein Forschungsteam der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat gezeigt, dass die Stärke der Entzündungsreaktion nach einem Herzinfarkt mit einer speziellen Bildgebungstechnik frühzeitig sichtbar gemacht werden kann – und damit die Heilungschancen sowie das Risiko für eine chronische Herzschwäche genau vorhergesagt werden können. Die Ergebnisse wurden im „Journal of Nuclear Medicine“ veröffentlicht und als Titelthema der November-Ausgabe ausgezeichnet. Jährlich erleiden in Deutschland über 300.000 Menschen einen akuten Myokardinfarkt, bei dem Herzmuskelgewebe abstirbt. Das Immunsystem reagiert mit einer Entzündung, die das tote Gewebe abbaut und die Heilung einleitet. Ist diese Reaktion jedoch zu stark oder zu langanhaltend, kann sie zu ungünstigem Umbau der linken Herzkammer und letztlich zu Herzinsuffizienz führen. Die MHH-Forscher um Professor Frank Bengel (Klinik für Nuklearmedizin) und Professor Johann Bauersachs (Klinik für Kardiologie und Angiologie) untersuchten 49 Patienten in der ersten Woche nach einem Infarkt mit einer Kombination aus…










