Positive Langzeitdaten für Patienten mit fokaler therapieresistenter Epilepsie: HEP2-Studie zeigt Besserung durch Therapie
Eine internationale Langzeitstudie mit 146 Patienten hat erstmals nachgewiesen, dass Personen mit fokaler therapieresistenter Epilepsie (FTRE) durch konsequente Behandlung im Verlauf signifikant weniger Anfälle erleiden. Die Ergebnisse des Human Epilepsy Project 2 (HEP2), präsentiert von der Epilepsy Foundation of America und der New York University, unterstreichen, dass 63 Prozent der Betroffenen eine deutliche Reduktion der Anfallshäufigkeit erreichen – unabhängig von Medikamentenwechseln oder Implantaten. Diese Befunde bieten Hoffnung für Millionen Betroffene und widerlegen die Annahme einer unaufhaltsamen Verschlechterung. Studiedesign: Drei Jahre Beobachtung von 146 Patienten HEP2 ist ein multizentrisches, beobachtendes Registerstudium, das 146 Teilnehmer im Alter von 16 bis 65 Jahren verfolgte, die mindestens vier Anfälle pro Monat trotz vier oder mehr Antiepileptika erlitten. Über bis zu drei Jahre wurden Anfallshäufigkeit, Therapieänderungen, Begleiterkrankungen wie Depressionen und Angststörungen, Gesundheitskosten sowie Lebensqualität erfasst. Von 126 auswertbaren Fällen zeigten 86 (63 Prozent) eine signifikante…
