NAILIt: KI lernt von Tiergehirnen für flexible Anpassung
Mannheim, 5. Dezember 2025 – Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das Projekt NAILIt mit 1,6 Millionen Euro über drei Jahre. Unter Leitung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim untersuchen Forscher, wie Lernprozesse von Tiergehirnen Künstliche Intelligenz (KI) flexibler und effizienter machen können. Partner sind das Hector Institut für Künstliche Intelligenz in der Psychiatrie, das Interdisziplinäre Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen der Universität Heidelberg und das Centrum für Integrative Physiologie und Molekulare Medizin der Universität des Saarlandes. Hintergrund: Grenzen aktueller KI-ModelleAktuelle KI-Systeme, wie große Sprachmodelle, werden auf riesigen Datensätzen trainiert, sind aber wenig anpassungsfähig an neue oder unvorhergesehene Situationen. Im Gegensatz dazu passen sich Tiergehirne schnell und effizient an veränderte Umgebungen an, etwa bei neuen Aufgaben. Diese Flexibilität ist für KI-Anwendungen wie autonome Fahrzeuge oder interaktive Systeme entscheidend. NAILIt zielt darauf ab, biologische Lernprinzipien auf KI zu…
