Merz‘ Hightech-Agenda: Große Worte, leere Versprechen – Deutschland ist bereits abgehängt
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) präsentierte am 30. Oktober 2025 in Berlin die „Hightech-Agenda Deutschland“. Mit Pathos warnte er: „Die USA und China dürfen nicht allein über die technologische Zukunft bestimmen.“ Ziel: Bis 2030 sollen 10 Prozent der Wirtschaftsleistung KI-basiert sein, neue Chip-Fabriken entstehen und eine wettbewerbsfähige Batterieproduktion bis 2035 aufgebaut werden. Forschungsministerin Bär räumte ein: Deutschland hat „großen Nachholbedarf“ bei der Umsetzung. Doch diese Agenda ist nichts als rhetorischer Nebel – eine Sammlung alter Ziele, die seit Jahren versprochen, aber nie erreicht werden. Deutschland ist in Schlüsseltechnologien faktisch abgehängt, und Merz‘ Ankündigungen ändern daran nichts. Die Fakten beweisen es. Deutschland redet von Souveränität, während es abhängig bleibt. Nehmen wir die sechs „Schlüsseltechnologien“ der Agenda: Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Mikroelektronik, Biotechnologie, Fusion und klimaneutrale Mobilität. Hier ist der harte Befund: Der rote Faden: Strukturelle Defizite. Deutschlands Forschungsquote liegt bei 3,1 Prozent des…

