FDA startet Offensive gegen irreführende Arzneimittelwerbung
Die US-amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) hat heute weitreichende Maßnahmen angekündigt, um irreführende Direktwerbung für Arzneimittel einzudämmen. Im Rahmen einer groß angelegten Initiative verschickt die FDA Tausende von Warnschreiben an Pharmaunternehmen und hat rund 100 Unterlassungsaufforderungen an Firmen mit täuschenden Anzeigen erlassen. Ziel ist es, die Transparenz in der Arzneimittelwerbung zu erhöhen und das Vertrauen der Öffentlichkeit in das Gesundheitssystem wiederherzustellen. Verschärfte Regulierung und Schließung von Schlupflöchern Die FDA plant, ein seit 1997 bestehendes Schlupfloch in der sogenannten „adequate provision“-Regelung zu schließen, das es Pharmaunternehmen ermöglicht hat, in Fernseh- und Digitalanzeigen wesentliche Sicherheitsrisiken zu verschleiern. Diese Praxis hat laut der Behörde zu unangemessener Medikamentennutzung und einem Vertrauensverlust in der Bevölkerung geführt. Durch die geplante Regeländerung sollen Pharmaunternehmen verpflichtet werden, alle kritischen Sicherheitsinformationen klar und verständlich in ihrer Werbung anzugeben. „Die Werbung der Pharmaindustrie hat dieses Land von verschreibungspflichtigen Medikamenten abhängig…

