HIS-Studie zu Cybersicherheit an Hochschulen: Bundesländer zeigen heterogene Ansätze
Cyberangriffe auf Hochschulen haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen und reichen von Phishing-Versuchen bis zu staatlich gesteuerten Operationen. Eine neue Studie des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e.V. (HIS-HE) beleuchtet erstmals systematisch, wie die Bundesländer ihre Universitäten und Fachhochschulen unterstützen. Basierend auf Dokumentenanalysen und Umfragen unter Wissenschaftsministerien sowie Computer Emergency Response Teams (CERTs) aus dem Sommer 2024 zeichnet sich ein uneinheitliches Bild ab: Während einige Länder zentrale Strategien und Anlaufstellen etabliert haben, verlassen sich andere auf die Eigeninitiative der Hochschulen. Die Untersuchung, die im HIS-HE Forum 3|2025 veröffentlicht wurde, hebt hervor, dass CERTs zwar oft für Hochschulen zuständig sind, aber selten genutzt werden. Unterschiede zeigen sich in der Festlegung von Verantwortlichkeiten, der Ausgestaltung von Hilfsangeboten und der Kooperation zwischen Einrichtungen und Landesbehörden. Rechtliche Vorgaben wie die EU-NIS-2-Richtlinie sowie landesspezifische IT-Gesetze rahmen die Maßnahmen ein. Bedrohungslage und rechtliche Rahmenbedingungen Hochschulen gelten als…
