Deutschlands fataler Fehler: Die Auslagerung von Forschung und Entwicklung ins Ausland
Deutschland verliert in zentralen Schlüsselindustrien systematisch an Boden. Die Auslagerung von Forschung und Entwicklung (F&E) ins Ausland, insbesondere nach China, Indien und in die USA, hat sich zu einem strukturellen Problem entwickelt. Was als Kostensenkung und Markterschließung begann, droht die technologische Souveränität und die industrielle Basis des Landes zu untergraben. Der aktuelle Fall des Entwicklungsdienstleisters IAV in Stollberg illustriert dies exemplarisch: Weltweite Ausschreibungen und Konkurrenz aus Asien mit niedrigeren Preisen und hohem Tempo zwingen zu Stellenabbau, obwohl die Nachfrage nach Entwicklungsdienstleistungen in der Automobilbranche hoch bleibt. Dieser Trend zieht sich durch Pharma, High Tech, Automotive und Diagnostics. Er ist kein vorübergehendes Phänomen, sondern Ergebnis langjähriger Fehlentscheidungen: hohe Kosten und Bürokratie in Deutschland bei gleichzeitig attraktiven Bedingungen im Ausland. Die Folgen sind messbar – sinkende Anteile an globalen Innovationen, Abhängigkeit von ausländischen Standorten und der Verlust hochqualifizierter Arbeitsplätze. Der Einstieg in…









