Seltener nicht-kleinzelliger Lungenkrebs mit Hirnmetastasen spricht auf Amivantamab-Monotherapie an
Ein Team um Erstautorin Jinah Kim vom University of Vermont Medical Center und Korrespondenzautor Young Kwang Chae von der Feinberg School of Medicine berichtet über einen klinischen Fall, bei dem ein Patient mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) und seltenen EGFR-Mutationen bemerkenswert gut auf Amivantamab reagierte, nachdem andere Behandlungen versagt hatten. Bei dem Patienten kam es zu einer vollständigen Auflösung der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeitsmetastasen. Dies deutet darauf hin, dass Amivantamab eine sinnvolle Option für Patienten mit ungewöhnlichem genetischen Profil und begrenzten Therapiemöglichkeiten sein könnte. Lungenkrebs ist nach wie vor eine der häufigsten krebsbedingten Todesfälle weltweit. Patienten mit NSCLC und seltenen Mutationen im EGFR-Gen haben häufig nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten und schlechte Aussichten, insbesondere wenn sich die Krankheit auf das Gehirn oder die Rückenmarksflüssigkeit ausgebreitet hat. Dieser Fall betraf einen 67-jährigen Mann mit der Diagnose NSCLC, der zwei seltene EGFR-Mutationen aufwies – G719A…



