Hohe PFAS-Werte in Wildschweinen: Sind Windräder die Ursache?
Rheinland-Pfalz, 6. April 2025 – Eine aktuelle Untersuchung sorgt für Aufsehen: In den Lebern von Wildschweinen wurden alarmierend hohe Werte von Per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) festgestellt. Seit Januar 2023 überschreiten diese Werte den EU-Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kilogramm deutlich, mit Messungen zwischen 98 und 738 Mikrogramm pro Kilogramm. Die betroffenen Lebern dürfen daher nicht mehr verwertet werden. Doch woher stammt diese Belastung? Ein Verdacht fällt auf den Abrieb von Windkraftanlagen, wie ein Bericht auf agrarheute.com vom 11. März 2025 nahelegt. Wildschweine als Umweltindikator Ein Labor in Rheinland-Pfalz untersuchte 60 Proben von Wildschweinen und kam zu einem eindeutigen Ergebnis: Die Lebern sind stark mit PFAS kontaminiert. Wildschweine gelten als zuverlässige Bioindikatoren, da sie sich ganzjährig in der Natur aufhalten und Schadstoffe aus ihrer Umgebung aufnehmen. Besonders in Regionen wie Rheinland-Pfalz, aber auch in anderen Bundesländern, zeigen die Tiere eine…
