Roboter erkennt Nebenwirkungen schneller als Mediziner
Ein Software-Roboter hat sich als schneller als Ärzte erwiesen, wenn es darum geht, Nebenwirkungen während einer medikamentösen Behandlung von Herzrhythmusstörungen zu erkennen und gleichzeitig unnötig häufige Folgelabortests und -kontrollen zu vermeiden, so eine Studie der Universität Göteborg. Das Medikament Amiodaron mit dem Handelsnamen Cordarone hilft dem Herzen, wieder normal zu schlagen, wenn der Rhythmus gestört ist, wie bei Vorhofflimmern und Tachykardie. Die Behandlung erfordert wegen möglicher Nebenwirkungen auf die Schilddrüsen- und Leberfunktion regelmäßige Blutuntersuchungen, die bei der derzeitigen Praxis vollständig manuell durchgeführt werden. In einer neuen Studie der Universität Göteborg, die jetzt im Journal of Medical Internet Research veröffentlicht wurde, wurde eine firmeneigene, leitfadengestützte Methode verwendet, um die Überwachung und Bewertung von Nebenwirkungen bei der Weiterbehandlung mit Amiodaron zu automatisieren und zu erleichtern. Ziel der Studie war es, einen Roboterprototyp zu entwickeln und zu validieren, der nicht auf künstlicher Intelligenz…
