Blutwerte bei Kehlkopfkrebs: Indikatoren für Diagnose und Verlaufskontrolle
Kehlkopfkrebs, medizinisch als Larynxkarzinom bezeichnet, ist nach dem Mundhöhlen- und Oropharynxkarzinom der dritthäufigste bösartige Tumor im Kopf-Hals-Bereich. Männer sind etwa siebenmal häufiger betroffen als Frauen[3]. Bei der Diagnose und Verlaufskontrolle dieser Erkrankung spielen verschiedene Laborwerte eine wichtige Rolle, auch wenn sie allein nicht für eine sichere Diagnose ausreichen. Die Diagnose des Kehlkopfkrebses stützt sich primär auf bildgebende Verfahren und die feingewebliche Untersuchung von Biopsien. Dennoch können bestimmte Blutwerte wertvolle Hinweise liefern. Im Rahmen der Diagnostik wird in der Regel eine Blutuntersuchung durchgeführt, die das Gesamtbild ergänzt[1]. Besonders relevant sind dabei sogenannte Tumormarker – Substanzen im Blut, die von Tumorzellen produziert werden oder als Reaktion des Körpers auf die Erkrankung entstehen[6]. Obwohl kein spezifischer Tumormarker ausschließlich für Kehlkopfkrebs existiert, können einige Werte erhöht sein. Dazu zählt das Carcinoembryonale Antigen (CEA), das bei verschiedenen Krebsarten einschließlich Kopf-Hals-Tumoren ansteigen kann. Bei Nichtrauchern liegt…
