Außerirdischer Ozean könnte Lebenszeichen vor Raumfahrzeugen verbergen
Die Suche nach Leben in fremden Ozeanen könnte sich als schwieriger erweisen als Wissenschaftler bislang dachten, selbst wenn wir Proben aus diesen außerirdischen Gewässern direkt entnehmen könnten. Eine neue Studie über Enceladus, einen Mond des Saturn, der sein Meerwasser durch Risse in seiner Eisoberfläche in den Weltraum spritzt, zeigt, dass die Physik außerirdischer Ozeane verhindern könnte, dass Hinweise auf Leben in der Tiefsee an Orte gelangen, an denen wir es entdecken können. Die heute (Donnerstag, 6. Februar 2025) in Communications Earth and Environment veröffentlichte Studie zeigt, wie der Ozean um Enceladus unterschiedliche Schichten bildet, die die Bewegung von Material vom Meeresboden an die Oberfläche drastisch verlangsamen. Chemische Spuren, Mikroben und organisches Material – verräterische Lebenszeichen, nach denen Wissenschaftler suchen – könnten sich auf ihrem Weg durch die verschiedenen Schichten des Ozeans zersetzen oder verändern. Diese biologischen Signaturen könnten unkenntlich werden,…
