Analysen von Selbsttests auf humane Papillomviren (HPV) können dazu verwendet werden, HPV-positive Frauen in drei Risikogruppen einzuteilen, so eine neue Studie des Karolinska Institutet und der Queen Mary University of London, die in PLOS Medicine veröffentlicht wurde. Diese Methode könnte für die Verbesserung der Gebärmutterhalskrebsvorsorge wichtig sein. Die Studie basiert auf britischen Frauen, denen im Rahmen einer Studie ein Selbsttest auf HPV angeboten wurde, weil ihre Gebärmutterhalskrebsvorsorge überfällig war. „Der HPV-Selbsttest ist zu einem wichtigen Bestandteil der Gebärmutterhalskrebsvorsorge geworden. Damit werden Frauen erreicht, die sonst nicht daran teilnehmen würden“, sagt Jiayao Lei, Assistenzprofessor an der Abteilung für medizinische Epidemiologie und Biostatistik sowie an der Abteilung für klinische Wissenschaft, Intervention und Technologie und Hauptautor der Studie. Die Studie, die in Zentren der Primärversorgung in England durchgeführt wurde, umfasste 855 Frauen mit einem positiven HPV-Selbsttest, d. h. einem Hinweis auf eine HPV-Infektion,…