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Labortechnik: Tracamyl übernimmt Hektros

Tracamyl (Niederlande) gab die Übernahme von Hektros bekannt, einer Tochtergesellschaft von Tratter Engineering (Italien), die auf der Webseite www.hektros.com zu finden ist. Hektros bildet den Bereich Labortechnik des Kunststoffspritzgussunternehmens Tratter Engineering. Dieses Unternehmen ist traditionell im Automobilsektor tätig und stellt komplexe Kunststoffkomponenten für diverse Automobilhersteller her. Hektros ist spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von Laborgeräten und Einwegartikeln für die Chemie, Biotechnologie sowie für medizinische und pharmazeutische Anwendungen. Das Produktportfolio umfasst unter anderem den TipCube, ein automatisches Gerät zum Befüllen von Pipettenspitzen, sowie Pipettenspitzenboxen, Zellinkubatoren und Petrischalen. Hektros ist ein Unternehmen, das sich auf die Entwicklung innovativer Produkte für den Labor- und Life-Science-Bereich spezialisiert hat. Es nutzt dabei die Expertise und Technologie seiner Muttergesellschaft Tratter Engineering. Hektros stellt Laborwissenschaftlern Produkte wie Pipettenspitzen, Zellkulturgeräte und Inkubationssysteme zur Verfügung. Die Produkte von Hektros sind für ihre hohe Qualität bekannt und verzichten auf… 

Ein im Canadian Journal of Cardiology erschienener Artikel zeigt die Komplexität des kanadischen Arzneimittelprüfverfahrens auf und plädiert für einen einheitlichen Rahmen zur Verbesserung der derzeitigen Infrastruktur, um die beste Versorgung von Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu gewährleisten.

Ungleichheiten in Kanadas Arzneimittelversorgung

Eine neue Studie, in der die Unterschiede zwischen den Provinzen und Territorien bei den Erstattungskriterien für die Kostenübernahme von Arzneimitteln für Patienten, die von Kanadas öffentlichen Pharmacare-Programmen für zwei häufige Herz-Kreislauf-Erkrankungen abgedeckt werden, untersucht wurden, ergab erhebliche Ungleichheiten und Mängel beim Zugang zu Medikamenten und Behandlungen. Der Artikel, der in dem von Elsevier herausgegebenen Canadian Journal of Cardiology erschienen ist, legt die Komplexität des kanadischen Arzneimittelprüfverfahrens offen und plädiert für einen einheitlichen Rahmen zur Verbesserung der derzeitigen Infrastruktur, um die beste Versorgung von Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu gewährleisten. In der Studie „Can the Present Canadian Health Care System Provide Evidence-Based Pharmacare? Consideration of Two Important Cardiovascular Clinical Contexts“ verglich alle provinziellen Erstattungskriterien für Medikamente, die zur Behandlung von Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion und Thrombozytenaggregationshemmern bei akuten Koronarsyndromen, zwei häufigen kardiovaskulären Erkrankungen, empfohlen werden, auf der Grundlage der zuletzt aktualisierten Richtlinien der Canadian Cardiovascular… 

Tecovirimat: Keine Wirksamkeit gegen Mpox bei Erwachsenen

Das antivirale Medikament Tecovirimat verkürzte weder die Zeit bis zur Heilung der Läsion noch hatte es eine Wirkung auf die Schmerzen bei Erwachsenen mit leichter bis mittelschwerer Mpox der Klasse II und einem geringen Risiko, eine schwere Erkrankung zu entwickeln. Dies geht aus einer vorläufigen Datenanalyse der internationalen klinischen Studie mit dem Titel Study of Tecovirimat for Mpox (STOMP) hervor. Es gab keine Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Tecovirimat. Angesichts dieser eindeutigen Ergebnisse empfahl das Data Safety and Monitoring Board (DSMB) der Studie, die Aufnahme weiterer Teilnehmer zu stoppen, die randomisiert Tecovirimat oder Placebo erhielten. Als Sponsor der Studie akzeptierte das National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) der National Institutes of Health (NIH) die Empfehlung des DSMB. Angesichts des fehlenden Wirksamkeitssignals beendete das NIAID auch die Aufnahme in einen offenen Studienarm für Teilnehmer mit oder mit erhöhtem Risiko für… 

Sterbefallzahlen in Deutschland unter Vorjahresniveau

Die Zahl der Sterbefälle in Deutschland lag im November 2024 deutlich unter dem Durchschnitt der Vorjahre. Nach Hochrechnungen des Statistischen Bundesamtes verstarben 86.291 Menschen, was einem Rückgang von 3 Prozent gegenüber dem Medianwert der Jahre 2020 bis 2023 entspricht. In der wochenweisen Betrachtung bewegten sich die Sterbefälle durchgehend 3 bis 7 Prozent unter dem mittleren Wert der Vergleichsjahre. Diese Entwicklung ist bemerkenswert, da die Verbreitung von Atemwegserkrankungen zuletzt auf einem vergleichsweise hohen Niveau lag. Auch im europäischen Kontext zeigt sich ein unauffälliges Bild. Das EuroMOMO-Netzwerk stellte in den meisten europäischen Ländern keine außergewöhnlichen Abweichungen fest. Lediglich in Dänemark und Griechenland wurden in einzelnen Wochen geringfügig erhöhte Sterblichkeitsraten („low excess“) registriert. Historischer Kontext Bei der Interpretation der Zahlen ist zu berücksichtigen, dass in den Pandemiejahren 2020 bis 2022 die Sterbefallzahlen zum Jahresende jeweils deutlich anstiegen. Im Vergleich zu vorpandemischen Zeiten sind… 

Rückgänge in der deutschen Pharmaindustrie 2024

Die deutsche Pharmaindustrie verzeichnet im ersten Halbjahr 2024 erhebliche Rückgänge bei Produktion und Außenhandel. Wie aus dem aktuellen Branchenbericht „Pharma-Daten 2024“ des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hervorgeht, sank die Produktion in den ersten beiden Quartalen um 6,4 Prozent. Die Exportzahlen brachen um 7,2 Prozent ein, während die Importe sogar um 10,9 Prozent zurückgingen. Diese Entwicklung folgt auf ein Jahr mit minimalem Wachstum von nur 0,5 Prozent. Trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten bleibt die Innovationskraft der Branche stark. Mit Reinvestitionen von etwa 16 Prozent des Branchenumsatzes in Forschung und Entwicklung übertrifft der Pharmasektor andere wichtige Industriezweige deutlich. Die finanziellen Belastungen für die Branche bleiben weiterhin hoch. Die Krankenkassen sparen jährlich sechs Milliarden Euro durch Rabattverträge, weitere acht Milliarden Euro durch Festbeträge. Bis zum Jahresende werden zusätzliche Einsparungen von 7,3 Milliarden Euro durch Erstattungsbeträge erwartet. Ein positiver Trend zeigt sich im Tierarzneimittelmarkt,… 

Pflege-Report 2024: Alarmierende Trends in Deutschland

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) hat in seinem Pflege-Report 2024 deutliche regionale Unterschiede bei der Entwicklung der Pflegebedürftigkeit zwischen 2017 und 2023 festgestellt[1]. Während der bundesweite Durchschnitt einen Anstieg von 57 Prozent verzeichnete, schwankte die Zunahme regional zwischen 37,1 und 143,8 Prozent. Regionale Verteilung Die höchsten Anteile an Pflegebedürftigen wurden 2023 in Ostdeutschland, Nordrhein-Westfalen, Hessen und im Saarland mit 9,1 bis 17,1 Prozent registriert[1]. Bayern und Baden-Württemberg wiesen dagegen mit unter 5,7 Prozent die niedrigsten Raten auf. Bemerkenswert ist, dass die Entwicklung nicht allein durch die Alterung der Gesellschaft erklärt werden kann. In 396 von 400 Landkreisen lag die tatsächliche Anzahl der Pflegebedürftigen über den demographischen Erwartungen. Der demographische Wandel allein hätte nur einen Anstieg von 21 Prozent erwarten lassen. Unterschiedliche Inanspruchnahme von Leistungen Auch bei der Art der genutzten Pflegeleistungen zeigen sich deutliche regionale Unterschiede: Im Westen Deutschlands… 

Kompetenznetz Maligne Lymphome (KML) stellt Berichte online

Heute endete das 66. Meeting der American Society of Hematologie (ASH). Der weltweit wichtigste Kongress zu hämatologischen Erkrankungen fand vom 07-10. Dezember 2024 in San Diego (USA) statt. In der Reihe LymphomKompetenz KOMPAKT stellen zehn ausgewiesene Expertinnen und Experten die wichtigsten Highlights zu verschiedenen Lymphom- & Leukämie-Erkrankungen in kompakten Videoberichten vor. Die Kongressberichte finden Sie im KML-Videoportal: https://lymphome.de/ash2024 Im Mittelpunkt der Kongressberichte stehen aktuelle Forschungsergebnisse und neue Standards der klinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit lymphatischen Neoplasien. Folgende Beiträge finden Sie auf den Internetseiten des Kompetenznetzes Maligne Lymphome e.V. (KML): •        Grußwort & Kongresshighlights | M. Hallek, KÖLN •        Chronische lymphatische Leukämie (CLL) | B. Eichhorst, KÖLN •        Morbus Waldenström (WM) & Marginalzonen-Lymphom (MZL) | C. Buske, ULM •        Follikuläres Lymphom (FL) | K. Hübel, KÖLN •        Mantelzell-Lymphom (MCL) | M. Dreyling, MÜNCHEN •        ZNS-Lymphome (ZNSL) | S. Habringer,… 

Zusammenhang zwischen Metallwerten im Urin und Fettleibigkeit bei Kindern

Forscher des Granada Biosanitary Research Institute (ibs.GRANADA) und der Universität von Granada haben positive und negative Zusammenhänge zwischen der Belastung durch eine Kombination verschiedener Metalle und Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern festgestellt. Die Arbeit zeigt, dass einige Metalle wie Blei, Cadmium und Arsen mit einem höheren Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit verbunden sind, während andere wie Molybdän, Chrom und Kobalt eine schützende Wirkung haben könnten. Diese Erkenntnisse eröffnen neue Perspektiven für das Verständnis, wie sich chemische Umweltschadstoffe auf die Gesundheit von Kindern auswirken. Die Studie untersucht, wie die Belastung durch eine Kombination verschiedener Metalle Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern beeinflussen kann. Diese Probleme der öffentlichen Gesundheit betreffen immer mehr Kinder auf der ganzen Welt und stehen wiederum mit der langfristigen Entwicklung weit verbreiteter chronischer Krankheiten in Zusammenhang. Diese Studie untersuchte, wie die Belastung durch diese Metalle, die über Lebensmittel, Wasser… 

Zwei Arten von Fettlebererkrankungen enthüllt

Forscher am Karolinska Institutet und der Universität Göteborg haben zwei Arten von metabolisch bedingter Fettlebererkrankung identifiziert – eine leberspezifische Art und eine systemische Art, die andere Organe und Gewebe befällt. Die Entdeckung könnte zu einer verbesserten Diagnose und Behandlung dieser wachsenden Patientengruppe führen. Zwei Studien wurden direkt hintereinander in Nature Medicine veröffentlicht . Die mit einer metabolischen Dysfunktion verbundene steatotische Lebererkrankung (MASLD) ist durch eine übermäßige Ansammlung von Fett in der Leber gekennzeichnet, die zu schweren Leberschäden wie Zirrhose und Leberkrebs führen kann. MASLD wird durch Übergewicht und Fettleibigkeit verursacht und stellt weltweit eine große und zunehmende Belastung dar. Schätzungsweise lebt jeder vierte Erwachsene weltweit mit MASLD, aber die meisten Menschen wissen nichts davon, weil die Erkrankung erst in einem fortgeschrittenen Stadium symptomatisch wird. Forscher am Karolinska Institutet und der Universität Göteborg in Schweden haben jetzt zwei unterschiedliche Arten von… 

Starlab Space kommt in Switzerland Innovation Park Zurich

Mit Starlab Space lässt sich ein grosses Unternehmen der privaten Raumfahrt im Switzerland Innovation Park Zurich nieder. Die Partner Airbus, Voyager, Mitsubishi und MDA Space widmen sich dem Bau und Betrieb einer kommerziellen Raumstation. Sie soll nach 2030 die Nachfolge der ISS antreten. Die Greater Zurich Area wird zu einem europäischen Zentrum der […] Starlab Space kommt in Switzerland Innovation Park Zurich