Zum Inhalt springen
Home » Phthalate bedrohen schwangere Frauen

Phthalate bedrohen schwangere Frauen

Eine höhere Belastung mit bestimmten Chemikalien, den sogenannten Phthalaten, ist mit einem erhöhten Risiko von Schwangerschaftskomplikationen verbunden, darunter Präeklampsie und Eklampsie (PE/E) und andere hypertensive oder bluthochdruckbedingte Erkrankungen. Dies geht aus einer Studie hervor, die vom NIH Environmental influences on Child Health Outcomes-Programm finanziert wurde. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse:

Eine Verdoppelung der Konzentration eines bestimmten Moleküls – Mono(3-carboxypropyl)phthalat (MCPP) –, das mit der Belastung durch Phthalate in PVC-Kunststoffen und Insektenschutzmitteln in Verbindung steht, erhöhte das Risiko für die Entwicklung einer präeklamptischen Empfängnisverhütung (PE/E) um 12 % und für hypertensive Schwangerschaftsstörungen um 2 %.


Bei einer höheren Belastung mit mehreren Phthalaten ist die Wahrscheinlichkeit einer vorzeitigen Ejakulation/Erkrankung um 27 % erhöht.
Eine Verdoppelung der Konzentration anderer Moleküle (wie sie etwa mit der Belastung durch Phthalate in einigen Kunststoffen und Körperpflegeprodukten in Zusammenhang stehen) erhöhte die Wahrscheinlichkeit, an PE/E zu erkranken, um 8 bis 11 Prozent.


Bei Schwangerschaften mit weiblichen Föten sind diese Risiken im Allgemeinen höher.


https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0160412024002642?via%3Dihub

LabNews Media LLC

LabNews Media LLC

The Editors in Chief of labnews.ai are Marita Vollborn and Vlad Georgescu. They are bestselling authors, science writers and science journalists since 1994.More details about their writing on X-Press Journalistenbüro (https://xpress-journalisten.com).More Info on Wikipedia:About Marita: https://de.wikipedia.org/wiki/Marita_Vollborn About Vlad: https://de.wikipedia.org/wiki/Vlad_Georgescu